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BERTRANDT

Autozulieferer schafft 1000 Jobs

Der Ingenieurdienstleister Bertrandt hat dank seiner im Aufschwung der Autoindustrie anziehenden Geschäfte mehr als 1000 neue Jobs geschaffen. Im Geschäftsjahr 2009/2010 (30. September) wurde das Ergebnis nach Steuern von knapp 25 Millionen auf über 31 Millionen Euro ausgebaut, wie der Vorstand am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte bei dem in der Automobil- und Luftfahrtindustrie tätigen Konzern im Jahresvergleich von knapp 385 Millionen auf etwa 429 Millionen Euro zu. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich von 5431 auf 6523 Beschäftigte. dpa

BERTRANDT AG]FRESENIUS

Gesundheitskonzern will einkaufen

Der Gesundheitskonzern Fresenius will ab dem nächsten Jahr wieder größere Zukäufe in Angriff nehmen. Nach der für Anfang 2011 geplanten Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) werde das Unternehmen wieder auf Firmenjagd gehen, sagten zwei mit der Firmenstrategie vertraute Personen. Besonders im zuletzt boomenden Geschäft mit intravenös verabreichten Nachahmermedikamenten werde sich Fresenius umsehen. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äußern. rtr

LANXESS

Chemiekonzern investiert in China

Der Chemiekonzern Lanxess baut sein Engagement im Wachstumsmarkt China aus. Rund 30 Millionen Euro sollen in den Bau einer Anlage für Lederchemikalien in Changzhou investiert werden, kündigte Lanxess am Donnerstag an. Dabei sollen 150 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die neue Anlage mit einer Kapazität von bis zu 50 000 Tonnen jährlich soll im ersten Halbjahr 2013 die Produktion aufnehmen und Lederchemikalien für den lokalen Markt herstellen. rtr

HOCHTIEF

Großaktionär fordert Rücktritte

Das Management des mitten in einer Übernahmeschlacht steckenden Essener Baukonzerns Hochtief verliert in den eigenen Reihen an Rückhalt. Der zweitgrößte Aktionär Southeastern Asset Management fordert den Abgang von Teilen des Vorstands und des Aufsichtsrats. Streitpunkt ist die jüngst angekündigte Kapitalerhöhung, durch die sich der US-Vermögensverwalter Southeastern benachteiligt sieht. Konkret stört sich die Finanzfirma an dem Preis von 57,114 Euro, zu dem die neuen Aktien an das Emirat Katar gehen sollen. „Der Preis liegt dramatisch unter dem eigentlichen Wert des Unternehmens“, heißt es in einem Brief von Southeastern an den Chef des Hochtief-Aufsichtsrats, Detlev Bremkamp. dpa

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