UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

NOKIA SIEMENS NETWORK

Netzwerkbauer streicht 225 Stellen

Der Netzwerkbauer Nokia Siemens Networks streicht im badischen Bruchsal 225 Stellen. Bereits zum Jahreswechsel verlieren 185 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, wie die gemeinsame Tochter von Siemens und Nokia am Freitag mitteilte. Den Betroffenen werde der Wechsel in eine Transfergesellschaft für maximal 18 Monate, Abfindungen oder Altersteilzeit angeboten. 600 Arbeitsplätze blieben bestehen. NSN hat seit seiner Gründung im Frühjahr 2007 immer wieder Personal abgebaut. In einer ersten Sparrunde wurden weltweit 9000 Arbeitsplätze gestrichen, eine weitere sieht das Ende von 5800 Jobs vor. rtr

AREVA

Kuwait steigt bei Atomkonzern ein

Kuwait steigt beim französischen Akw-Bauer Areva ein. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung übernehme der kuwaitische Staatsfonds Kia für 600 Millionen Euro einen 4,8-prozentigen Anteil an Areva, teilte die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde am Freitag mit. Frankreich werde gleichzeitig 300 Millionen Euro in den Konzern investieren, der damit die Entwicklung neuer Reaktoren vorantreiben will. In der Vereinbarung mit Kuwait verpflichtet sich Frankreich demnach, „alles Mögliche“ zu unternehmen, um das überwiegend in Staatsbesitz befindliche Unternehmen bis Juni 2011 an die Börse zu bringen. rtr

BAYER

Yaz-Familie soll erneuert werden

Bayer will in Europa eine neue Version seiner Antibaby-Pille Yaz auf den Markt bringen. Es sei die Zulassung beantragt worden, teilte der Pharmakonzern am Freitag mit. Mit der neuen Pille sollen Frauen ihre Regelblutung besser planen können. Mit der Produktfamilie um Yaz setzte Bayer 2009 weltweit 1,28 Milliarden Euro um. Die neue Pille enthält wie die anderen Pillen der Yaz-Familie den umstrittenen Wirkstoff Drospirenon, der wegen eines möglicherweise erhöhten Thrombose-Risikos in der Kritik steht. rtr/jmi

AIRBUS

Justiz ermittelt gegen Verkaufschef

Wegen des Verdachts auf Insiderhandel hat die französische Justiz Kreisen zufolge Ermittlungen gegen Airbus-Verkaufschef John Leahy eingeleitet. Neben Leahy seien auch andere Personen betroffen, sagte ein mit der Angelegenheit vertrauter Justizvertreter am Freitag. Die Airbus-Muttergesellschaft EADS lehnte eine Stellungnahme ab. Leahy war am Freitag zunächst nicht zu erreichen. Er hat aber jedes Fehlverhalten zurückgewiesen. Er gehört zu einer Gruppe von Managern, die vor einem Jahr von der französischen Aufsichtsbehörde AMF bei ähnlichen Ermittlungen von Vorwürfen des Insiderhandels freigesprochen wurden. Beide Fälle gehen auf den Preisverfall der EADS-Aktie um mehr als ein Viertel im Juni 2006 zurück, nachdem die gravierenden Lieferprobleme beim A380 bekannt wurden. rtr

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