UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

BOMBARDIER

Künftig gilt die 37-Stunden-Woche

Beschäftigte des Schienenfahrzeugherstellers Bombardier in Hennigsdorf bei Berlin arbeiten künftig nur noch 37 Stunden die Woche. Geschäftsführung und Betriebsrat schlossen eine entsprechende Vereinbarung zur Standort- und Beschäftigungssicherung, teilten das Unternehmen und die Gewerkschaft IG Metall am Montag mit. Der geltende Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie in Brandenburg sieht den Angaben nach eine 38-Stunden-Woche vor. Derzeit sind in dem Werk in Hennigsdorf rund 2200 Menschen beschäftigt. dapd

FORD

Mitarbeiter ließen sich schmieren

Wegen Korruptionsverdachts sind am Montag rund 30 Büros und Wohnungen von Ford-Mitarbeitern in Köln und Leverkusen durchsucht worden. Es gehe um den Verdacht der Bestechung, der Untreue und des Betrugs. „Wir haben auch eine Person festgenommen“, sagte die Kölner Staatsanwaltschaft. Mitarbeiter einer Abteilung sollen systematisch Schmiergeld angenommen und einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben. Ford arbeite eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen, erklärte ein Sprecher. dpa

BAYER

Gentechnik soll wachsen

Bayer baut sein Geschäft mit gentechnisch veränderten Pflanzen aus und beteiligt sich dazu an einer israelischen Biotech-Firma. Zusammen mit Evogene will der Chemie- und Pharmakonzern Weizensorten mit höheren Erträgen entwickeln. Bayer werde sich an Evogene mit zwölf Millionen Dollar beteiligen Die geplanten Pflanzen sollen unter anderem Trockenheit besser aushalten und Düngemittel besser verwerten können. Bayer verfolgt ähnliche Forschungsprojekte unter anderem bei Reis, Raps und Baumwolle. rtr

LANDESBANK BERLIN

Streubombenhersteller sind tabu

Die Landesbank Berlin hat sich von Investments getrennt, die mit Streubomben zu tun haben. „Unmittelbar mit dem Inkrafttreten des Osloer Abkommens für ein Streumunitionsverbot wurde ein technischer Prozess installiert, der Investments in nachweisliche Hersteller von Streumunition und Landminen ausschließt“, erklärte die Bank am Montag. Der Tagesspiegel hatte unter Berufung auf das Nichtregierungsbündnis Facing Finance berichtet, sie sei bei drei Herstellern von Streumunition engagiert. Tsp

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