UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

HOCHTIEF

Großaktionär nimmt ACS-Angebot an

Ein Großaktionär von Hochtief nimmt das Übernahmeangebot des spanischen Baukonzerns ACS an. Der US-Finanzinvestor Southeastern Asset Management erklärte, zwei Millionen Hochtief-Anteile verkaufen zu wollen. Das ist etwa die Hälfte seines Anteils von derzeit 4,8 Prozent. Das verbesserte Angebot von ACS biete „einen besseren Preis, der den eigentlichen Wert von Hochtief widerspiegelt“, erklärte der Finanzinvestor, der auch an ACS beteiligt ist. ACS hatte sein Angebot für Hochtief am Mittwoch erhöht: Die Spanier bieten nun neun statt bisher acht eigene Aktien für fünf Anteilsscheine von Hochtief. AFP

BAYER/BASF

Konzerne kooperieren bei Genreis

Die Chemiekonzerne BASF und Bayer wollen zusammen gentechnisch veränderte Reissorten entwickeln. Erste neue Sorten sollen voraussichtlich bis 2020 auf den Markt kommen, teilten BASF und Bayer mit. Im Rahmen der Kooperation sollen von BASF mittels gentechnischer Verfahren entwickelte ertragssteigernde Pflanzeneigenschaften in den Hybrid-Reis Arize von Bayer eingebracht werden. Die Vereinbarung gelte für alle wichtigen Reisanbaugebiete. Finanzielle Einzelheiten teilten die beiden Unternehmen nicht mit. rtr

FEDEX

Paketdienst lahmt

Der weltweit tätige Paketdienst FedEx hat in seinem zweiten Geschäftsquartal (Ende November) weniger Fracht umgeschlagen als von Analysten erwartet. Der Umsatz lag bei 9,6 Milliarden Dollar und damit zwölf Prozent höher als im krisengeprägten Vorjahreszeitraum. Der Gewinn brach allerdings wegen Kosten für die Zusammenlegung von Sparten, Stellenstreichungen sowie einem Rechtsstreit um 18 Prozent auf unterm Strich 283 Millionen Dollar ein. Logistikkonzerne gelten als wichtige Barometer für die Konjunktur. dpa

FEDEX Q2]DEUTSCHE BAHN

Arriva gewinnt Auftrag in Polen

Die Deutsche Bahn hat sich über ihre neue Tochter Arriva einen Nahverkehrsauftrag in Polen gesichert. Er sehe für zehn Jahre den Betrieb auf einem nicht elektrifizierten Netz nordwestlich von Warschau vor, erklärte der Konzern. Es geht um zwei Millionen Zugkilometer im Jahr, das entspricht mehreren Dutzend Stellen. Zum finanziellen Volumen teilte die Bahn nichts mit. Sie hatte die britische Arriva für 2,8 Milliarden Euro übernommen und wirbt damit nun um Aufträge im europäischen Ausland. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben