UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

POSTBANK

Institut zahlt mehr Gehalt

Die rund 5000 Postbank-Beschäftigten in den Filialen bekommen mehr Geld und einen längeren Kündigungsschutz. Das ist das Ergebnis der Tarifverhandlungen, wie die Postbank und die Gewerkschaft Verdi am Freitag mitteilten. Demnach werden die Monatsgehälter zum 1. Februar 2011 um 1,8 Prozent und zum 1. April 2012 um weitere 2,9 Prozent erhöht. Zudem werde der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31. Dezember 2013 verlängert. rtr

ORACLE CORP.]RIM

Blackberry ist noch nicht tot

Das Blackberry-Handy bleibt ein Verkaufsschlager. Die allgemein starke Nachfrage nach Smartphones trieb im dritten Geschäftsquartal (Ende November) den Umsatz des Herstellers Research in Motion (RIM) um 40 Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Dollar (umgerechnet 4,2 Milliarden Euro) nach oben. Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45 Prozent auf 911 Millionen Dollar zu. Einige Experten sehen im Blackberry ein Auslaufmodell. Da aber der ganze Markt wächst, verdient RIM weiter gut. dpa

HP

Konzern unter Schmiergeldverdacht

Der Computerhersteller Hewlett-Packard ist in Europa erneut unter Schmiergeldverdacht geraten. US-Ermittler hätten Untersuchungen gegen derzeitige und frühere Angestellte eingeleitet, wie das Unternehmen in Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte. Dabei gehe es um mögliche Bestechungen in Deutschland, Russland, Österreich, Serbien, den Niederlanden und Ländern der ehemaligen Sowjetunion. HP kündigte an, mit den Behörden zusammenarbeiten zu wollen. Der Konzern stand bereits im April in Deutschland im Verdacht, Schmiergelder für einen Auftrag aus Russland bezahlt zu haben. rtr

HOCHTIEF

Baukonzern lehnt ACS-Offerte ab

Auch nach der Vorlage eines verbesserten Angebots durch ACS empfiehlt der Essener Baukonzern seinen Aktionären weiterhin eine Ablehnung der Offerte. Auch das erhöhte Angebot spiegele nicht den Wert von Hochtief wider und liege unterhalb des Börsenkurses, teilte Hochtief mit. ACS hatte seine Offerte an die Hochtief-Aktionäre diese Woche überraschend aufgestockt. Das spanische Unternehmen bietet nun neun statt acht eigene Aktien für fünf Hochtief-Papiere. dpa

GENERAL MOTORS

100 000 Autos müssen zurück

Wegen Problemen mit dem Sicherheitsgurt hat der US-Autobauer General Motors (GM) in den USA fast 100 000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück beordert. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, bestehe das Risiko, dass der Anschnallgurt im Fall eines Unfalls versagen könnte. Die Rückrufaktion betrifft Autos vom Typ Cadillac SRX, Chevrolet Equinox und GMC Terrain. Im Juni hatte General Motors bereits wegen Brandgefahr mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten zurückgerufen. AFP

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