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TOYOTA

Auf Pannen folgen Millionenstrafen

Toyota hat in den USA zwei weitere Millionenstrafen für Pannenserien mit seinen Autos akzeptiert. Das Unternehmen zahle insgesamt 32,4 Millionen Dollar (24,6 Millionen Euro) an die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA, teilte der japanische Autokonzern mit. Für das kommende Jahr gab Toyota das Ziel aus, drei Prozent mehr Autos verkaufen zu wollen. Der Konzern wolle die Zahlung aber nicht als Eingeständnis verstanden wissen, dass er die Probleme vorsätzlich verschleiert habe. Mit den Millionenzahlungen reagierte der weltgrößte Autokonzern auf rechtliche Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit zwei Pannenserien in den vergangenen Jahren.AFP

HORNBACH

Baumarktkette legt deutlich zu

Deutschlands Heimwerker haben der Baumarktkette Hornbach in den vergangenen Monaten glänzende Geschäfte beschert. In den heimischen Bau- und Gartenmärkten verzeichnete das Unternehmen von September bis November ein flächenbereinigtes Umsatzplus von 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Hornbach Holding AG mitteilte. In den ausländischen Filialen lag das Umsatzplus auf vergleichbarer Fläche bei 1,3 Prozent. Der Nettoumsatz des Konzerns stieg in diesem Quartal um 7,5 Prozent auf 765,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 31,8 Prozent auf 29,6 Millionen Euro zu. Hornbach betreibt 132 Bau- und Gartenmärkte, davon 92 in Deutschland. dpa

MERCK

Pharmakonzern zahlt für Rechtsstreit

Den deutschen Pharmakonzern Merck kostet ein Rechtsstreit in den USA Millionen. Zur Beilegung des Verfahrens habe die ehemalige Merck-US-Tochter Dey nun zugestimmt, 280 Millionen Dollar zu zahlen, teilte deren jetziger Besitzer Mylan mit. Dafür und für alle weiteren Kosten im Zusammenhang mit dem Fall komme Merck auf. Merck hatte sein Geschäft mit Nachahmermedikamenten 2007 für rund fünf Milliarden Euro an den US-Konzern Mylan verkauft und haftet weiter für die Kosten, die aus dem Dey-Verfahren entstehen. In der Auseinandersetzung mit dem US-Justizministerium geht es um Rückerstattungen der US-Regierung für Generikapräparate an Apotheker aus der Zeit vor 2007.rtr

VW

Passat läuft in Malaysia vom Band

Europas größter Autobauer Volkswagen will mit einer eigenen Fertigung in Malaysia weitere Marktanteile in Asien gewinnen. Vertriebsvorstand Christian Klingler unterzeichnete am Dienstag einen Partnerschaftsvertrag mit dem malaysischen Konzern DRB Hicom. In einem bestehenden Werk des Autoproduzenten in Pekan soll ab Ende kommenden Jahres der Passat aus zugelieferten Bausätzen montiert werden. Ein Jahr später ist im Rahmen einer zweiten Ausbaustufe die Vollproduktion des Modells Jetta geplant. Bislang ist der Wolfsburger Konzern in Südostasien kaum vertreten. dpaDRB HICOM]

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