UNTERNEHMEN   :   UNTERNEHMEN  

COMMERZBANK

Milliardengewinn in 2010

Die Commerzbank hat sich im vergangenen Jahr mit einem Milliardengewinn aus der Finanzkrise gearbeitet. „Stand heute habe ich Indikationen dafür, dass das operative Ergebnis der Gruppe auch im vierten Quartal positiv war“, sagte Finanzvorstand Eric Strutz am Montag vor einer Commerzbank-Investorenveranstaltung in New York. Nach neun Monaten hatte die Commerzbank operativ 1,13 Milliarden Euro Gewinn ausgewiesen, unter dem Strich 1,17 Milliarden. An der Börse wurde die Nachricht nicht honoriert. Die Commerzbank hatte gehofft, mit guten Quartalsergebnissen der Aktie so auf die Sprünge zu helfen, dass sie eine Kapitalerhöhung um bis zu fünf Milliarden Euro am Markt platzieren könnte. rtr

HAPAG-LLOYD KREUZFAHRTEN

Flotte wird ausgebaut

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten baut seine Flotte aus. Neben den vier vorhandenen Kreuzfahrtschiffen sollen künftig zwei weitere in See stechen, wie der Reiseanbieter in Hamburg ankündigte. Für das Luxussegment wird auf der französischen Werft STX eine „Europa 2“ mit 258 Kabinen für maximal 516 Passagiere gebaut, die 2013 in Dienst genommen werden soll. Sie wird fremdfinanziert und von dem Kreuzfahrten-Anbieter für zwölf Jahre gechartert. Über die finanziellen Aspekte sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte eine Sprecherin. Von April 2012 an soll die „Columbus 2“ die Flotte im Premiumsegment erweitern. Dabei handelt es sich um ein gechartertes Schiff mit 349 Kabinen für 698 Passagiere. dpa

SIEMENS

Die Auftragsbücher sind voll

Siemens ist mit gut gefüllten Auftragsbüchern in sein neues Geschäftsjahr gestartet. Das Volumen der neuen Orders habe im vergangenen Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum „sehr stark“ zugelegt, heißt es in einer Analystenpräsentation von Finanzvorstand Joe Kaeser vom Montag. An den Wert von 23,5 Milliarden Euro des Schlussquartals des Siemens-Geschäftsjahres (Ende September) hätten die Aufträge aber nicht herangereicht. Der Konzernumsatz habe 17,4 Milliarden Euro überschritten, bleibe aber unter den 21,2 Milliarden Euro des Vorquartals. Das Ergebnis aus dem fortgeführtem Geschäft liege über 1,5 Milliarden Euro. rtr

EADS

Rüstungssparte wird umgebaut

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS plant einem Bericht zufolge wegen schrumpfender Wehrausgaben einen Umbau seiner Rüstungssparte. Damit solle das Militär- und Sicherheitsgeschäft weltweit neu aufgestellt und vor allem die Kosten gedrückt werden, schreibt die „Financial Times Deutschland“. Die Sparte, die seit vergangenem Herbst Cassidian heißt, machte 2009 rund 5,4 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt weltweit rund 28 000 Menschen. Eine Sprecherin sagte, es seien im Zuge eines 2011 startenden Umbau- und Optimierungsprogramms noch keine konkreten Entscheidungen gefallen.dpa

CONERGY

Solarfirma baut neues Werk in USA

Der Solarkonzern Conergy zollt dem wachsenden Auslandsgeschäft Tribut und baut seine Produktionskapazitäten aus. Die Firma habe bereits 2010 in seinen Modul-, Wechselrichter- und Gestellwerken beinahe unter Volllast gearbeitet, teilte das Unternehmen mit. Um die wachsende Nachfrage in den USA bedienen zu können, baue Conergy nun im kalifornischen Sacramento für fünf Millionen Euro ein eigenes Werk für solare Gestellsysteme. Experten erwarten, dass sich der US-Markt 2012 mehr als verdoppeln wird. Conergy will zudem seine Modulkapazitäten ausbauen, setzt dabei aber auf Fremdproduktion. rtr

BIJOU BRIGITTE

Mehr Geschäfte, weniger Umsatz

Der Modeschmuckfilialist Bijou Brigitte hat 2010 trotz Expansion Umsatz eingebüßt. Flächenbereinigt seien die Erlöse um 7,2 Prozent zurückgegangen, teilte die Bijou Brigitte modische Accessoires AG in Hamburg mit. Die Zahl der Läden wurde um 42 auf 1167 aufgestockt. Der Konzernumsatz betrug 378 Millionen Euro und lag damit 3,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Umsatzentwicklung sei maßgeblich geprägt gewesen von der weiter rückläufigen Entwicklung in Spanien und Portugal. Auch beim Ergebnis wird mit einem Rückgang gerechnet. dpa

DUKE ENERGY

Milliardenschwere Fusion in USA

Der Konzern Duke Energy will den Konkurrenten Progress Energy übernehmen und so zum größten Energieversorger der USA aufsteigen. Als Kaufpreis will Duke Energy insgesamt 13,7 Milliarden US-Dollar in eigenen Aktien bezahlen und 12,2 Milliarden Dollar Schulden von Progress übernehmen, wie beide Unternehmen mitteilten. Zusammen kommen die beiden Energieversorger den Angaben zufolge auf mehr als sieben Millionen Kunden in North Carolina, South Carolina, Florida, Indiana, Kentucky und Ohio. Die Aktionäre sollen je Progress-Aktie 2,6125 Duke-Anteilsscheine erhalten. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar