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Sparmobil? Einen Liter soll der XL1 auf hundert Kilometer verbrauchen – wenn er denn gebaut wird. Foto: dpa-tmn
Sparmobil? Einen Liter soll der XL1 auf hundert Kilometer verbrauchen – wenn er denn gebaut wird. Foto: dpa-tmnFoto: dpa-tmn

AIR BERLIN

Wetterbedingter operativer Verlust
SCHOTT SOLAR]

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ist im vergangenen Jahr operativ in die Verlustzone gesackt. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte nach vorläufigen Daten ein Ergebnis „im negativen einstelligen Millionenbereich“ erzielt worden sein, teilte das Unternehmen in einer Börsen-Pflichtmitteilung am Mittwochabend mit. Gründe seien vor allem heftiges Winterwetter und ein Fluglotsenstreik in Spanien. Im November hatte Air Berlin einen operativen Verlust im vierten Quartal angedeutet, aber die Prognose bekräftigt, dass das Ebit 2010 höher als 2009 AIR BERLIN]liegen werde. /AIR BERLIN]/SCHOTT SOLAR]dpa

VATTENFALL

Halbe Milliarde abgeschrieben

Der Energiekonzern Vattenfall muss auf seine niederländische Tochter Nuon knapp eine halbe Milliarde Euro abschreiben. Der Schritt im Umfang von umgerechnet 484 Millionen Euro werde das Ergebnis im Schlussquartal 2010 belasten, teilte der schwedische Staatskonzern mit. Der Netto-Gewinn für das Gesamtjahr werde dennoch auf Höhe des Überschusses im Vorjahr liegen. Der Versorger Nuon macht den Großteil des Benelux-Geschäfts von Vattenfall aus und wurde von den Schweden 2009 für mehr als zehn Milliarden Euro gekauft. Bereits damals schrieb der Konzern auf die Tochter knapp sechs Milliarden Euro ab. rtr

E-PLUS

Mobiles Internet sorgt für Rekorde

Das mobile Internet und lebhafte Geschäfte mit den Eigenmarken versetzt den Mobilfunkbetreiber E-Plus in Rekordlaune. Zum fünften Mal in Folge habe sich der Wachstumstrend des drittgrößten Anbieters in Deutschland fortgesetzt, teilte die Tochterfirma der niederländischen KPN mit. Sowohl der Umsatz mit 3,1 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterten 2010 auf neue Höchststände. Insgesamt hatte E-Plus am Jahresende 20,4 Millionen Kunden, 1,4 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. dpa

RENAULT

Computer beschlagnahmt

Im Industriespionagefall beim französischen Autobauer Renault hat der Inlandsgeheimdienst DCRI die Computer von drei Managern beschlagnahmt. Er wurde im Rahmen einer Anzeige des Unternehmens gegen unbekannt aktiv, wie die Zeitung „Le Parisien“ berichtete. Renault verdächtigt die Manager, Informationen zu seinem Elektroautoprogramm gegen Geld weitergegeben zu haben. Die betroffenen Manager haben die Beschuldigungen zurückgewiesen. dpa

VW

Ein-Liter-Auto könnte 2013 kommen

Das neue Ein-Liter-Auto XL1 könnte bei Volkswagen bereits in zwei Jahren regelmäßig vom Band laufen. Das mit Hybridantrieb ausgestattete Sparmobil habe gute Chancen, ab 2013 in einem der deutschen VW-Werke produziert zu werden, erklärte ein Konzernsprecher. Voraussetzung sei, dass sich genügend Kunden für das High-Tech-Gefährt interessieren. Der Preis und die mögliche Stückzahl seien aber noch offen. Parallel SCHOTT SOLAR]muss Europas größter Autobauer am kommenden Montag SCHOTT SOLAR]aufgrund von Engpässen bei Lieferanten/SCHOTT SOLAR] die Bänder in seinem Werk in Wolfsburg anhalten. /SCHOTT SOLAR]rtr/dpa

SCHOTT SOLAR

Solarfirma kooperiert in China

Der Solaranlagenbauer Schott Solar will seine Kapazität für Solarmodule mit Hilfe eines Joint Ventures in China kräftig ausweiten. Das Gemeinschaftsprojekt mit einem chinesischen Hersteller von Siliziumscheiben (Wafer) für Photovoltaikmodule soll in einer ersten Stufe eine Jahreskapazität von 300 Megawatt haben und 700 Mitarbeiter zählen, sagten Firmenvertreter am Mittwoch. Parallel soll die Zahl der Mitarbeiter in der Wafer-Sparte in Jena um 100 aufgestockt werden. Angaben zur Höhe der Investitionen gab es nicht. dpa

SCHOTT SOLAR]

BOEING

Airbus schlägt Amerikaner

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat trotz des Aufwindes in der Luftfahrtbranche zum Jahresende weniger verdient. Der Gewinn sank nach Konzernangaben vom Mittwoch im vierten Quartal um rund neun Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Dollar. Boeing machen Kürzungen bei den Militärausgaben weltweit und die Verzögerungen bei seinem neuen 787 Dreamliner zu schaffen. Boeing lieferte 2010 das achte Jahr in Folge weniger Flugzeuge aus als der Konkurrent Airbus. Im vierten Quartal sank die Zahl auf 116 von 122 vor einem Jahr. rtr

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