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RENAULT-NISSAN

Ein Fünftel mehr verkauft

Der französisch-japanische Autobauer Renault-Nissan hat im vergangenen Jahr fast 7,3 Millionen Fahrzeuge verkauft und damit einen neuen internen Rekord aufgestellt. Auf Renault entfielen 2,6 Millionen und auf Nissan knapp 4,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Der dritte Partner, Lada aus Russland, verkaufte gut 570 000 Fahrzeuge. Insgesamt stiegen die Verkaufszahlen damit um fast zwanzig Prozent gegenüber 2009. Der Marktanteil des Unternehmens lag bei gut zehn Prozent. AFP

AMAZON

Händler trotzt Weihnachtsflaute

Wegen hoher Rabatte und kostenfreier Lieferungen erwirtschaftete das Internet-Warenhaus Amazon im vergangenen Weihnachtsgeschäft weniger als erwartet. Trotzdem legten die Erlöse um 36 Prozent zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Um sich weiteres Wachstum zu sichern, plant Amazon, viel Geld für Zukäufe und neue Verteilerzentren auszugeben. rtr

SINGAPUR AIRLINES

Strafen belasten Fluglinie

Kartellstrafen haben die Fluggesellschaft Singapore Airlines auf ihrem Erholungskurs ausgebremst. Im Vierteljahr von Oktober bis Dezember sank der Nettogewinn um fast 29 Prozent auf umgerechnet knapp 164 Millionen Euro. Wegen Preisabsprachen im Luftfrachtgeschäft hatte die EU Singapore Airlines im November eine Strafe von 74,8 Millionen Euro aufgebrummt. Ohne die Sonderausgaben wäre der Quartalsgewinn dank besserer Nachfrage um ein Fünftel gestiegen. rtr

FORD

Gewinn bricht ein

Der US-Autokonzern hat im abgelaufenen Quartal wegen der Rückzahlung von Schulden einen Gewinneinbruch um 80 Prozent hinnehmen müssen. Zugleich hob das Unternehmen am Freitag seine Prognose für den Automarkt in Nordamerika in diesem Jahr an. Im vierten Quartal 2010 sank der Nettogewinn auf 190 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 6,6 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von rund 121 Milliarden Dollar. rtr

VW

Autobauer bietet 2,9 Prozent mehr

Nach der zweiten Runde der Tarifgespräche bei VW gibt es ein konkretes Angebot der Arbeitgeberseite. Personalleiter Jochen Schumm schlug in den Verhandlungen am Freitag in Hannover eine Lohnerhöhung um 2,9 Prozent ab dem 1. Juni sowie eine Einmalzahlung von 300 Euro für die Monate Februar bis Mai vor. Die Laufzeit des neuen Haustarifvertrags für die rund 100 000 Beschäftigten der sechs westdeutschen VW-Werke und der Finanzsparte sei aber noch offen. Die IG Metall nannte das Angebot konstruktiv, aber verbesserungswürdig. dpa

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