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CHRYSLER

Autobauer schreibt rote Zahlen

Die ehemalige Daimler-Tochter Chrysler schreibt weiterhin Verluste. Im vergangenen Jahr summierte sich das Minus auf unterm Strich 652 Millionen Dollar. Alleine im Schlussquartal verlor der kleinste der drei US-Autokonzerne 199 Millionen Dollar, räumte Firmenchef Sergio Marchionne am Montag ein. Er sieht Chrysler erst dieses Jahr so weit, Geld zu verdienen. Er prognostiziert, dass 200 bis 500 Millionen Dollar übrig bleiben. Im Gesamtjahr wurde Chrysler 1,52 Millionen Wagen los. Der Marktanteil auf dem wichtigen Heimatmarkt stieg nach Angaben des Unternehmens von 8,8 auf 9,2 Prozent. dpa

INTEL

Chip-Defekt wird teuer

Der weltgrößte Halbleiter-Konzern Intel hat Probleme mit einem defekten Chip. Das elektronische Bauteil, das Festplatten oder DVD-Laufwerke ansteuert, droht auszufallen. Intel rechnet mit Kosten von 700 Millionen Dollar, um die Fertigung auf Vordermann zu bringen und bereits ausgelieferte Computer zu reparieren. „Wir glauben, dass nur sehr wenige Kunden von dem Problem betroffen sind“, teilte Intel mit. Der Fehler tritt in der Intel 6 Series auf, auch „Cougar Point“ genannt. dpa

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