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SIEMENS

Konzern kauft Tiefseespezialisten

Bei Siemens brummt das Geschäft mit grünen Technologien – aber auch als Ausrüster für die Öl- und Gasförderung in der Tiefsee will der Elektroriese ganz nach vorn: Siemens übernimmt mit der Bennex Group und der Poseidon Group zwei norwegische Tiefseespezialisten. Die beiden Unternehmen seien 2009 gemeinsam auf einen Umsatz von 75 Millionen Euro gekommen, teilte Siemens am Montag mit. Mittelfristig wolle Siemens „der führende Anbieter für die Stromversorgung von Anlagen für die Tiefseeverarbeitung von Öl und Gas“ werden, sagte der verantwortliche Siemens-Manager Tom Blades. dpa

SIEMENS AG]AUDI

Absatz steigt im Februar kräftig

Audi hat im Februar erneut deutlich mehr Autos verkauft. Weltweit kletterte der Absatz um 20,6 Prozent auf rund 91SIEMENS AG] 450 Fahrzeuge, wie die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mitteilte. Der Konzern hatte bereits vor einer Woche am Rande des Autosalons in Genf eine Einschätzung zur Verkaufsentwicklung abgegeben und angesichts der starken ersten beiden Monate das beste erste Vierteljahr aller Zeiten angekündigt. In den ersten beiden Monaten zusammen wuchs die Zahl der verkauften Autos im Vergleich zum Vorjahr um 21,6 Prozent auf 186 850 Fahrzeuge. /SIEMENS AG]dpa

ING

Niederländischer Staat kassiert

Der niederländische Finanzkonzern ING zahlt weitere Staatshilfen zurück. Bis zum 13. Mai sollen Einlagen von zwei Milliarden Euro zurückgegeben werden, wie das Institut am Montag in Amsterdam mitteilte. Damit hätte ING 70 Prozent der Hilfen wieder zurückgezahlt. Der Staat hatte dem Unternehmen während der Krise mit zehn Milliarden Euro unter die Arme gegriffen. Die erste Hälfte hatte ING bereit Ende 2009 zurückgezahlt. Die noch verbleibenden drei Milliarden Euro Staatshilfe sollen bis Mai 2012 zurückgegeben werden. Für den niederländischen Staat erweist sich die Hilfe als gutes Geschäft. Inklusive aller Zinsen und Kosten zahlt ING für die nun zurückgezahlten Gelder einen Aufschlag von einer Milliarde Euro. dpa

LONDON STOCK EXCHANGEAUDI AG]

Börse will bei Nasdaq einsteigen

Im Fusionsfieber der internationalen Handelsplätze hat die Londoner Börse (LSE) einem Zeitungsbericht zufolge ein Auge auf den US-Rivalen Nasdaq OMX geworfen. Erst vor knapp einem Monat hatte die LSE die Übernahme der Börse Toronto (TMX Group) bekanntgeben. Nach Abschluss dieser Fusion wollten die Briten und Kanadier im Jahresverlauf an die Nasdaq herantreten, berichtete die Zeitung „Sunday Times“. Bisher habe es aber noch keine Gespräche der drei Parteien gegeben. LSE-Chef Xavier Rolet hatte sich in der vergangenen Woche zurückhaltend zu Spekulationen über einen solchen Zusammenschluss geäußert. Die Nasdaq lehnte eine Stellungnahme ab. New Yorker Technologiebörse könnte früheren Informationen aus Kreisen zufolge selbst Verbündete suchen, um die Fusionspläne der Deutschen Börse und der Nyse Euronext zu durchkreuzen. rtr

PFLEIDERER

Gläubiger ringen um Einigung

Der hoch verschuldete Möbelzulieferer Pfleiderer muss weiter um seine Rettung bangen. Die ursprünglich bis Ende März gesetzte Frist für die Gespräche mit den Gläubigerbanken sei nicht zu halten, hieß es am Montag aus Verhandlungskreisen. „Wichtig ist, dass Pfleiderer möglichst ohne größeren Schaden da heraus kommt“, sagte ein Sprecher des Großaktionärs One Equity Partners. Àer haben einen geplanten Verkauf des Nordamerikageschäfts des verschuldeten Holzverarbeiters abgelehnt. „Die Hedgefonds wollen keine Notverkäufe“, sagten zwei mit dem Tauziehen um das Unternehmen vertraute Personen am Montag. Hedgefonds hätten den Banken inzwischen mehr als die Hälfte der vorrangigen Verbindlichkeiten abgekauft, sagte einer der Insider. „Die haben locker 400 bis 500 Millionen Euro.“ Um das bayerische Unternehmen zu retten, müssen sich aber alle Fremdkapitalgeber einigen. Die Banken wollen bis Ende März stillhalten. dpa, rtr

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