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ECKERT & ZIEGLER

Berliner Medizintechnikfirma wächst

Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen und hat ihre Prognose übertroffen. Das Unternehmen mit Sitz in Buch machte 2010 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 111 Millionen Euro, zehn Millionen Euro mehr als im Vorjahr und sechs Millionen mehr als prognostiziert. Auch der Gewinn legte mit 9,4 Millionen Euro deutlich zu. 2009 hatte die Firma ohne Sondereffekte 7,5 Millionen Euro verdient. Eckert & Ziegler ist mit 540 Mitarbeitern einer der weltgrößten Anbieter von Komponenten für Nuklearmedizin. jmi

VOLKS- UND RAIFFEISENBANKEN

Genossen gewinnen Mitglieder

Die deutschen Genossenschaftsbanken haben ihr Geschäft im vergangenen Jahr kräftig ausgebaut. Der Überschuss der insgesamt 1138 Institute stieg nach Steuern um 42,3 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro. Das teilte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mit. Die Kundeneinlagen wuchsen 5,1 Prozent auf 507 Milliarden Euro. Zudem gaben die Genossen mehr Kredite aus, die Summe stieg um 4,1 Prozent auf 406 Milliarden Euro. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder wuchs um 300 000 auf 16,7 Millionen. mirs

VOLKSWAGEN

Finanzierungstochter expandiert

Die Finanzierungs- und Leasingtochter von Volkswagen will sich auf dem Rekordgewinn von 2010 in Höhe von 870 Millionen Euro nicht ausruhen. Vorstandschef Frank Witter hat sich in diesem Jahr eine verstärkte Expansion ins Ausland und neue Angebote abseits des Kerngeschäfts auf die Fahnen geschrieben. Wie in Deutschland sollen über Volkswagen Financial Services auch im Ausland Gebrauchtwagen finanziert werden. In Deutschland ist VW Financial Services in normalen Jahren an sechs von zehn privaten VW-Neuwagenkäufen beteiligt. rtr

ENEL

Energiekonzern setzt auf Atomkraft

Der italienische Energiekonzern Enel will bis 2015 kräftig investieren und setzt trotz der dramatischen Vorfälle in Japan weiter auf eine Renaissance der Atomenergie in Italien. Auf 31 Milliarden Euro bezifferte das Unternehmen am Dienstag die Investitionen bis 2015. Im Juni ist eine Volksabstimmung unter anderem um die von der Regierung geplante Rückkehr zur Kernkraft angesetzt. Italien war nach einer Volksabstimmung 1987 aus der Atomenergie ausgestiegen. Der Konzern ist derzeit an elf Kernkraftwerken in Spanien und der Slowakei beteiligt. dpa

BAYERNLB

Landesbank verklagt Ex-Minister

Die BayernLB verlangt für das Milliardendesaster mit der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria (HGAA) Schadenersatz von ihren einstigen Kontrolleuren, Ex-Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) und Ex-Sparkassenpräsident Siegfried Naser. Aus Sicht des Vorstands haben beide ihre Überwachungspflichten grob fahrlässig verletzt. Zur Höhe des geforderten Schadenersatzes äußerte sich die Bank nicht. Der Kauf der HGAA im Jahr 2007 hatte die BayernLB an den Rand des Abgrunds gebracht und die Steuerzahler mit rund 3,7 Milliarden Euro belastet. dpa

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