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LUFTHANSA

Mehr Gewinn angepeilt

Die Lufthansa will im laufenden Jahr mehr verdienen – trotz starken Gegenwinds durch einen intensiveren Wettbewerb, politische Unruhen und steigende Kerosinkosten. Umsatz und operatives Ergebnis sollen über dem Niveau von 2010 liegen, sagte Vorstandschef Christoph Franz am Donnerstag in Frankfurt am Main. 2010 steigerte der Dax-Konzern seinen Umsatz um 23 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn kletterte von 130 Millionen auf 876 Millionen Euro. Ob sich das Atomunglück in Japan negativ auswirke, sei noch nicht absehbar, sagte Franz. dpa

SIXT

Unterwegs an die Spitze

Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat die Wirtschaftskrise abgehakt und will auch in Europa die Nummer eins werden. „In etwa fünf Jahren wollen wir Marktführer in Europa sein“, sagte Firmengründer und Vorstandschef Erich Sixt am Donnerstag in München bei der Präsentation der Bilanz 2010. Bislang liegt Sixt noch deutlich hinter Europcar, Avis und Hertz. Dank der überraschend kräftigen Erholung der Wirtschaft, eines strikten Sparprogramms und der Ausweitung des Geschäfts hat Sixt seinen Gewinn 2010 auf 70,7 Millionen Euro beinahe versiebenfacht. dpa

VW/PORSCHE

Fusion verzögert sich

Die Fusion der beiden Autobauer Volkswagen und Porsche könnte sich weiter hinauszögern. „Unser gemeinsames Ziel ist und bleibt die Verschmelzung“, sagte der Vorstandschef des Volkswagen-Konzerns und der Porsche Holding (Porsche SE), Martin Winterkorn, am Donnerstag. Die Wahrscheinlichkeit aber, dass der Zusammenschluss in diesem Jahr vonstatten gehe, sei von 70 auf 50 Prozent gesunken, teilten beide Unternehmen mit. Alternativ könnte Volkswagen etwa bis Anfang 2015 die Porsche AG ganz übernehmen. AFP

AIRBUS

Frankreich ermittelt wegen Absturz

Die französischen Behörden haben Ermittlungen gegen den europäischen Flugzeugbauer Airbus wegen des Absturzes einer Passagiermaschine zwischen Rio de Janeiro und Paris im Jahr 2009 eingeleitet. Er sei darüber informiert worden, sagte Airbus-Chef Thomas Enders am Donnerstag. Bei dem Absturz des A330 starben damals 228 Menschen. Airbus hat erklärt, es sei zu früh für Schuldzuweisungen. rtr

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