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GAZPROM

Putin-Vertrauter bleibt Chef

Gazprom-Chef Alexej Miller (48) bleibt nach zehn Jahren im Amt noch fünf weitere Jahre an der Spitze des Staatskonzerns. Miller gilt als enger Vertrauter von Regierungschef Wladimir Putin, der dem aus St. Petersburg stammenden Wirtschaftswissenschaftler 2001 auf den Chefsessel verholfen hatte. Millers Vertrag sei bis Ende Mai 2016 verlängert worden, teilte Gazprom in Moskau am Dienstag auf seiner Internetseite mit. dpa

SANOFI-AVENTIS/MERCK

Tiermedizin-Kooperation abgesagt

Die beiden Arzneimittelkonzerne Sanofi-Aventis und Merck verzichten darauf, ein gemeinsames Unternehmen für Tiermedikamente zu gründen. Das Projekt erweise sich als zu komplex, erklärten beide Firmen am Dienstag. Hintergrund der Entscheidung sind die strengen Auflagen der Wettbewerbsbehörden, die Teilverkäufe auf beiden Seiten verlangt hätten. AFP

TOYOTA

Autoproduktion steht länger still

Bei Toyota in Japan läuft auch diese Woche kein einziges Auto vom Band. Der Weltmarktführer wird seine Endmontagewerke wegen der Katastrophe im Land bis mindestens Samstag geschlossen halten. Wann die Produktion wieder aufgenommen werde, müsse noch entschieden werden, teilte der Konzern am Dienstag in New York mit. Seit dem 14. März stehen die Fabriken still. dpa

GAGFAH

Milliardenklage droht

Fünf Jahre nach dem Verkauf des kommunalen Wohnungsunternehmens Woba will Dresden den jetzigen Eigentümer, den börsennotierten Immobilienkonzern Gagfah, wegen Vertragsbruchs auf bis zu 1,06 Milliarden Euro verklagen. Dabei geht es um die beim Verkauf der 48 000 Wohnungen vereinbarten Sozialcharta. Die Gagfah weist die Vorwürfe zurück. Bundesweit haben kommunale und andere öffentliche Eigentümer in den vergangenen Jahren große Wohnungsbestände verkauft. dpa

ALSTOM

Deutschland verliert 700 Stellen

Der französische Elektronik-Konzern Alstom will an seinem deutschen Standort in Salzgitter 700 Arbeitsplätze streichen. Durch die in Deutschland, Italien und Spanien geplanten Streichungen von insgesamt 1380 Stellen reagiere das Unternehmen auf die „geringere Nachfrage in diesen Ländern“, teilte Alstom am Dienstag mit. AFP

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