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BAYER

Mehr Umsatz in Schwellenländern

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will das Geschäft in wichtigen Schwellenmärkten in den nächsten Jahren massiv ausbauen. Das kündigte Firmenchef Marijn Dekkers im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ an. Ziel sei es, in den Bric-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China den Umsatz bis 2015 von bisher 5,5 Milliarden Euro auf rund zehn Milliarden Euro zu steigern, sagte Dekkers. Allein in China will Bayer von drei auf sechs Milliarden Euro Umsatz wachsen. Die Kunststoffsparte Bayer Material-Science (BMS) hat dazu ihr bisheriges Investitionsbudget um eine Milliarde Euro aufgestockt. HB

SCHAEFFLER

Autozuliefererverkauft Conti-Aktien

Gute zwei Jahre nach seiner schwersten Krise ist der Autozulieferer Schaeffler aus dem Gröbsten heraus. Mit dem Abbau seiner Beteiligung an Continental auf gut 60 von 75 Prozent schlägt das Familienunternehmen zwei Fliegen mit einer Klappe: Schaeffler reduziert seinen Schuldenberg um mehr als zwei Milliarden Euro und ebnet zudem seiner hannoverschen Tochter den Weg zurück in den Leitindex Dax. Die US-Investmentbank Goldman Sachs fand für die 29,7 Millionen geparkten Conti-Aktien am Montag am Markt binnen kurzem Abnehmer – zu einem Preis von je 60 Euro, nur 1,5 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Freitag. rtr

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