UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

SANOFI

Übernahme fast abgeschlossen

Der französische Pharmariese Sanofi-Aventis hat die rund zwanzig Milliarden Dollar teure Übernahme der US-Biotechfirma Genzyme in trockene Tücher gebracht. Nachdem inzwischen 84,6 Prozent der Genzyme-Aktien angedient wurden, kann Sanofi nun mit der Eingliederung des Unternehmens beginnen. Wie Sanofi am Montag weiter mitteilte, will der Konzern den verbliebenen Genzyme-Aktionären bis Donnerstag noch vier zusätzliche Tage zum Verkauf ihrer Aktien einräumen. Die Franzosen hatten sich im Februar nach monatelangem Ringen mit Genzyme geeinigt und ihr Übernahmeangebot aufgestockt. rtr

VODAFONE

Rückzug aus Frankreich

Nach rund zehn Jahren geht die enge Partnerschaft des britischen Mobilfunkkonzerns Vodafone mit Vivendi in Frankreich zu Ende. Die beiden Firmen einigten sich darauf, dass Vodafone seinen 44-prozentigen Anteil am französischen Mobilfunker SFR an Vivendi verkauft. Vivendi bezifferte den Preis in einer Mitteilung von Sonntagabend auf knapp acht Milliarden Euro. Damit erhält der französische Medienriese Vivendi die volle Kontrolle über seine wichtigste Ertragsperle, SFR. Vodafone will nach Jahren der Expansion nicht-strategische Beteiligungen verkaufen. rtr

CARLSBERG

Deutsche Tochter sucht Partner

Die deutsche Tochterorganisation des Carlsberg-Konzerns sucht nach einem Partner, um ihre Biermarken verstärkt im Süden und Westen Deutschlands anbieten zu können. Es sei aber nicht geplant, das Geschäft zu verkaufen und sich aus dem Markt zurückzuziehen, sagte Deutschland-Chef Frank Maßen am Montag. Er reagierte damit auf einen Bericht des Münchner Fachblattes „Inside Getränke“, das die unmittelbar bevorstehende Übernahme des deutschen Carlsberg-Geschäfts durch die Radeberger-Gruppe des Oetker-Konzerns gemeldet hatte. Die Konzernzentrale in Kopenhagen wollte ebenso wie Oetker das Gerücht nicht kommentieren.   dpa

DAIMLER

Preiskampf um Tognum

Wenige Tage vor dem offiziellen Übernahmeangebot von Daimler und Rolls-Royce für den Motorenhersteller Tognum versucht dessen Großaktionär ING den Preis in die Höhe zu treiben. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Montag fordert der niederländische Finanzkonzern einen Preis von bis zu 32 Euro je Aktie. Tognum stehe erst am Anfang einer Aufschwungphase, begründete ING seinen Vorstoß. Das müsse sich auch in dem Angebot widerspiegeln.    Daimler und Rolls-Royce wollen für die Papiere des Motorenbauers vom Bodensee dagegen nur 24 Euro je Anteilsschein auf den Tisch legen. dpaDAIMLER AG]

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