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VATTENFALL

Beteiligung in Dresden verkauft

Die in Berlin ansässige Vattenfall Europe hat ihren Anteil von 21,3 Prozent an der Energieversorgung Sachsen Ost (Enso) an den Energie Verbund Dresden verkauft. Der Energie Verbund wird von sächsischen Städten gebildet. Vattenfall bekommt für seinen Anteil 147 Millionen Euro. Der Berliner Energieversorger, der zum schwedischen Staatskonzern Vattenfall gehört, trennt sich im Zuge der Konzentration aufs Kerngeschäft von Minderheitsbeteiligungen, bislang bei den Städtischen Werken Kassel und am Steinkohlekraftwerk Rostock.Tsp

TOYOTA

Toyota drosselt Produktion in Europa

Der Autobauer Toyota fährt wegen der Erdbeben-Katastrophe in Japan seine Produktion in Europa herunter. In fünf Werken werde die Fahrzeugproduktion im April und im Mai an einigen Tagen vorübergehend gestoppt, teilte das japanische Unternehmen mit. Grund seien Engpässe bei Zulieferteilen. Als Folge könne es hierzulande bei der Auslieferung von Neufahrzeugen zu Verzögerungen kommen. Über den Mai hinaus seien noch keine Entscheidungen getroffen worden. dpa

UNILEVER/PROCTER & GAMBLE

Kartellwächter verhängen Strafe

Die Waschmittelhersteller Unilever und Procter & Gamble müssen eine Kartellstrafe in Höhe von 315,2 Millionen Euro an die EU zahlen. Die Produzenten von Marken wie Coral (Unilever), Ariel oder Lenor (beide Procter & Gamble) hatten nach Auffassung der EU ein Waschmittel-Kartell gebildet. Gemeinsam mit Henkel (Persil) hätten die Konzerne abgesprochen, den Waschmittelmarkt untereinander aufzuteilen und die Preise nicht zu senken, wenn sich die Packungsgröße verringert. Henkel entkam einer Strafe, weil die Firma über die Praktiken des Kartells auspackte. AFP

SCHNEIDER/TYCO

Übernahme geplant

Nach Informationen mehrerer Zeitungen hat die französische Schneider Electric dem in der Schweiz sitzenden Mischkonzern Tyco International ein 20 Milliarden Euro schweres Übernahmeangebot unterbreitet. Der Verwaltungsrat schaue sich das Angebot gerade an, zitierte das „Wall Street Journal“ eine mit den Vorgängen vertraute Person. Beide Unternehmen haben unter anderem ein starkes Standbein in der Sicherheitstechnik. Die Übernahme würde Schneider zur Nummer eins der Branche machen. Dies könnte allerdings zu Bedenken bei den Kartellbehörden führen. dpa

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