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GAZPROM

Gaskonzern mit Rekordgewinn

Der russische Gaskonzern Gazprom hat im vergangenen Jahr so viel Geld verdient wie noch nie. Gazprom machte unter dem Strich einen Gewinn von 968,56 Milliarden Rubel (23,8 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das war fast ein Viertel mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg 2010 um 20 Prozent auf umgerechnet 88,4 Milliarden Euro. AFP

HYUNDAI

Rekordjahr in Sicht

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai Motor steuert dank hoher Verkäufe auf ein Rekordjahr zu. Im ersten Quartal 2011 stieg der Überschuss im Jahresvergleich um 46,5 Prozent auf 1,87 Billionen Won (gut eine Milliarde Euro), wie Südkoreas Branchenführer am Donnerstag berichtete. Der Umsatz legte dabei um mehr als ein Fünftel auf 18,23 Billionen Won zu. dpa

PROCTER & GAMBLE

Zweistellige Gewinnsteigerung

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat im dritten Geschäftsquartal 2010/11 trotz steigender Rohstoffkosten Marktanteile hinzugewonnen und seinen Gewinn zweistellig gesteigert. Wie der Hersteller von Pampers-Windeln, Pantene-Shampoo oder Duracell-Batterien am Donnerstag mitteilte, legte der Überschuss um elf Prozent auf 2,87 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro) zu. Der Umsatz kletterte zwischen Januar und März um fünf Prozent auf 20,2 Milliarden Dollar. dpa

LUFTHANSA

Bundeskartellamt prüft Verträge

Die Lufthansa steht im Verdacht, mit eigenwilligen Kundenverträgen gegen Wettbewerbsregeln verstoßen zu haben. Das Bundeskartellamt kläre derzeit, inwieweit die Fluggesellschaft ihren Firmenkunden nur Rabatte gewährt habe, wenn diese im Gegenzug über Daten anderer Airlines informierten, sagte am Donnerstag eine Sprecherin des Kartellamts. Die Kartellwächter wollen klären, ob die Lufthansa mit solchen Verträgen den sogenannten „Geheimwettbewerb“ verletzt hat. AFP

EXXON MOBILE

Zehn Milliarden Gewinn im Quartal

Dank des hohen Ölpreises kann sich der US-Energieriese Exxon Mobil über hohe Gewinne freuen. Das Nettoergebnis stieg im ersten Quartal um 69 Prozent auf 10,65 Milliarden Dollar, wie das weltweit größte börsennotierte Öl-Unternehmen am Donnerstag bekannt gab. Der Umsatz kletterte um 26 Prozent auf 114 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Konzern aus Texas die Erwartungen der Analysten, die Exxon einen Gewinnsprung von 59 Prozent zugetraut hatten. rtr

BEIERSDORF

Baden-Baden soll schließen

Der Nivea-Konzern Beiersdorf will sein Werk in Baden-Baden mit 390 Arbeitsplätzen aufgeben. Eine Standortanalyse habe ergeben, dass die stark spezialisierte Fabrik auf lange Sicht im weltweiten Produktionsnetzwerk von Beiersdorf nicht wettbewerbsfähig sei, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. Die Auslastung sei seit Jahren rückläufig. Nun wolle sich Beiersdorf bemühen, das Werk zu verkaufen. Finde sich innerhalb von sechs Monaten kein Investor, sollen Produktion und Logistik geschlossen werden. dpa

UNILEVER

Rohstoffkosten belasten

Wegen hoher Rohstoffkosten verschärft Unilever seinen Sparkurs. Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal zwar um sieben Prozent auf knapp 10,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag berichtete. Gegenwind spürt der Konzern vor allem aber von den steigenden Rohstoffkosten, der schwachen Konsumentenstimmung sowie dem hohen Wettbewerbsdruck. Im laufenden Jahr sollen nun rund 1,3 Milliarden Euro gespart werden. Die Aktie reagierte mit einem Abschlag von gut drei Prozent. dpa

TCHIBO

Gewinn verdoppelt

Die ertragsschwachen Jahre sind für den Handels- und Kaffeekonzern Tchibo vorbei. Der Umsatz des Unternehmens erhöhte sich im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 3,4 Milliarden Euro; der Gewinn vor Steuern und Zinsen kletterte von 148 auf 288 Millionen Euro, teilte die Holdinggesellschaft Maxingvest mit. Tchibo hatte 2006 wegen rückläufiger Gewinne ein Programm mit dem Titel „Stärken stärken“ aufgelegt und im vergangenen Jahr abgeschlossen. dpa

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