UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

SIEMENS

Drei Banken begleiten Osram

Siemens hat drei Investmentbanken für den Börsengang seiner Leuchtmitteltochter Osram mandatiert. Die Deutsche Bank, Goldman Sachs und UBS sollen als globale Koordinatoren helfen, die Aktien an die Anleger zu bringen, teilte Siemens mit. Weitere Syndikatsbanken würden im Verlauf des Prozesses festgelegt. Osram soll im Herbst sein Debüt auf dem Parkett geben. Der Mutterkonzern will bereits im ersten Schritt die Mehrheit abgeben, Osram wird als Ganzes mit fünf bis sieben Milliarden Euro bewertet. rtr

SONY

Konzernchef entschuldigt sich

Knapp drei Wochen nach dem spektakulären Datenklau bei Sony hat sich Konzernchef Howard Stringer in einem Blog-Beitrag persönlich bei den betroffenen Kunden entschuldigt. „Wir als Unternehmen - und ich persönlich - entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und Sorgen, die aus dieser Attacke entstanden sind“, schreibt Stringer. Inzwischen gibt es allerdings laut dem Magazin „c’net“ Hinweise, dass für das Wochenende bereits der nächste Angriff geplant ist. dpa

METRO

Aktionäre sorgen sich um Töchter

Metro-Chef Eckhard Cordes hat bei seinem Sparkurs die Rückendeckung der Aktionäre. Auf der Hauptversammlung der Metro AG am Freitag begrüßten Redner steigende Gewinne und Dividende. Jedoch bereitet der Machtkampf bei Media Markt und Saturn Aktionärsschützern Sorgen. Cordes hob hervor, dass Metro bereits Früchte des Konzernumbaus ernte. 2010 habe man schon mehr als ein Drittel der geplanten Ergebnisverbesserung von 1,5 Milliarden Euro realisiert. dpa

METRO AG]RWE

Fusionspläne zerschlagen sich

Der Energiekonzern RWE und der spanische Versorger Iberdrola haben vor wenigen Monaten Kreisen zufolge kurz vor einer 60 Milliarden Euro schweren Fusion gestanden. Iberdrola habe im Februar unmittelbar vor der geplanten Bekanntgabe aber einen Rückzieher gemacht, erfuhr die Agentur Reuters von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen. METRO AG]Die Konzerne wollten zu den Informationen jedoch keine Stellung nehmen./METRO AG] rtr

BOMBARDIER

Konzern steht zu Hennigsdorf

Potsdam - Bombardier-Präsident Pierre Beaudoin hat nach Angaben von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) ein deutliches Bekenntnis zum Standort Hennigsdorf abgegeben. „Der Chef des weltweit größten Schienenfahrzeugkonzerns hat mir versichert, Hennigsdorf hat eine Zukunft sowohl in der Ingenieursparte als auch in der Produktion“, sagte Platzeck am Freitag nach der Rückkehr von einer viertägigen Nordamerika-Reise. Bombardier beschäftigt in Hennigsdorf nach eigenen Angaben mehr als 2000 Menschen. dapd

KRAFT

Essen wird weltweit teurer

Der Lebensmittelmulti Kraft hebt die Preise an und füllt damit seine Kasse. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro). Preiserhöhungen überall auf der Welt hätten zu dem Wachstum beigetragen, erklärte Kraft.dpa

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