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ROSSMANN

4,6 Milliarden Umsatz

Die drittgrößte deutsche Drogeriekette Rossmann setzt nach einem wachstumsstarken Jahr weiter auf Wachstum und will den bisherigen Branchenzweiten dm schon bald ablösen. Das teilte Firmenchef Dirk Roßmann am Dienstag bei der Vorlage der Geschäftszahlen für 2010 mit. 2011 wolle der Einzelhändler erstmals die Fünf-Milliarden-Euro-Marke beim Umsatz knacken. Im vorigen Jahr waren die Erlöse um fast 13 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gestiegen. dpa

EASYJET

Kein Ende der Krise in Sicht

Die Billigfluglinie Easyjet ist vor allem durch stark gestiegene Treibstoffkosten noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Deshalb werde auch über Preiserhöhungen nachgedacht, sagte Vorstandschefin Carolyn McCall am Dienstag. Im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März hat sich der Vorsteuerverlust fast verdoppelt. Er stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 Prozent auf 153 Millionen Pfund. Die Treibstoffkosten seien um 43 Millionen Pfund gewachsen. dpa

INTERSEROH

Kartellstrafe für Alba-Tochter

Das zur Alba-Gruppe gehörende Recycling-Unternehmen Interseroh muss eine Kartellstrafe von gut 200 000 Euro zahlen. Geahndet wird damit zu spät angemeldete Übernahme, beziehungsweise Anteilsaufstockung bei einem brandenburgischen Unternehmen. Strafmindernd wirkte sich nach Angaben des Kartellamtes aus, dass Interseroh immerhin nachträglich den Vorgang bei der Kartellbehörde angezeigt hatte. Schließlich bestanden gegen den Zusammenschluss keine wettbewerblichen Bedenken. Tsp

VATTENFALL

200 Millionen Euro für CCS

Der Energiekonzern Vattenfall hält am Ziel der Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) fest. Allerdings sei der CCS-Gesetzentwurf der Bundesregierung „stark nachbesserungswürdig“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall Europe Mining and Generation, Hartmuth Zeiß. Er gehe davon aus, dass Brandenburg und Sachsen sich dafür einsetzen. Vattenfall hat Zeiß zufolge bislang 200 Millionen Euro in die Entwicklung der CCS-Technologie in Deutschland gesteckt. dapd

LUFTHANSA

Krisen belasten das Geschäft

Die Erdbebenkatastrophe in Japan und die Unruhen in Nordafrika schmälern das Geschäft der Lufthansa. Die Auslastung der Maschinen unter dem Dach des Konzerns lag im April bei 76,3 Prozent und traf damit exakt den Wert des krisenbelasteten Vorjahres, wie die Lufthansa mitteilte. Im April 2010 hatte die Aschewolke eines isländischen Vulkans tagelang den Flugverkehr über Europa gelähmt. Nun hätten sich im April 2011 die Japan-Katastrophe und die Krisen in Nordafrika belastend ausgewirkt. In Europa und Amerika hingegen habe die Auslastung im Vorjahresvergleich merklich angezogen. dpa

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