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SIEMENS

Bahntechniksparte wird aufgeteilt

Die Bahntechniksparte von Siemens, die im neu geschaffenen Sektor „Infrastruktur Städte“ angesiedelt wird, wird aufgeteilt. Künftig wird das Geschäft mit Zügen und das mit Logistiktechnologie in zwei separaten Divisionen geführt. Das geht aus einer internen Mitteilung hervor. An der Spitze der Zug-Division bleibt Hans-Jörg Grundmann, das Geschäft mit der Bahnnetztechnik übernimmt der Medizintechnik-Manager Sami Atiya. Bislang wurden die beiden Geschäfte unter dem Dach der Sparte „Mobility“ geführt. rtr

LANXESS

Konzern sammelt 500 Millionen ein
Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat eine Anleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das teilte das Leverkusener Unternehmen am Montag mit. Die siebenjährige Anleihe ist mit einem Zinscoupon von 4,125 Prozent pro Jahr ausgestattet und wird ab dem 23. Mai an der Luxemburger Börse gelistet. „Mit dieser langfristigen Finanzierung sichern wir den zukünftigen Liquiditätsbedarf“, sagte Lanxess-Finanzvorstand Bernhard Düttmann. jmi

NOKIA

Plattform Ovi wird umbenannt

Nokia schafft den nur mäßig erfolgreichen Markennamen Ovi für seine mobilen Dienste ab. Die Software- und Multimedia-Plattform werde künftig unter dem Namen Nokia geführt, kündigte der Handy-Weltmarktführer an. Die Umetikettierung soll bis Ende 2012 abgeschlossen werden, alle Dienste würden fortgeführt. Nokia hatte die Plattform mit dem Namen Ovi 2008 gestartet, um vor allem mit Apples erfolgreichem iTunes Store zu konkurrieren. Unter der Marke Ovi lief bisher auch das Karten-Angebot für Nokias Navigationsdienste. dpa

CTS EVENTIM

Gewinn sinkt deutlich

Der Gewinn des Ticketvermarkters CTS Eventim ist wegen der Kosten für den Rechtsstreit mit einem US-Rivalen zurückgegangen. Das operative Ergebnis (Ebit) sei um gut ein Drittel auf 14,5 Millionen Euro gefallen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Umsatz schrumpfte auch wegen der Entkonsolidierung des Hamburger Festival-Spezialisten FKP Scorpio um gut ein Fünftel auf 101 Millionen Euro. rtr

PUMA

Umweltschäden werden untersucht

Der deutsche Sportartikelhersteller Puma hat erstmals die Umweltschäden beziffert, die Herstellung, Transport und Vertrieb der eigenen Produkte verursachen. Diese ökologische Gewinn- und Verlustrechnung soll vor allem Transparenz schaffen, sagte Puma-Chef Jochen Zeitz am Montag in München. Der Bericht beziffert die Umweltschäden für 2010 auf 94,4 Millionen Euro. Nur etwa 7,2 Millionen Euro fielen direkt bei Puma an. dpa

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