UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

CHEVRON

Explosion in britischer Raffinerie

Bei einer Explosion in einer britischen Raffinerie des US-Ölkonzerns Chevron sind vier Menschen ums Leben gekommen. Wie Chevron am Freitag mitteilte, wurde eine Person schwer verletzt. Das Unglück ereignete sich demnach am Donnerstag in der Anlage in Pembroke im Südwesten von Wales. „Wir werden alles tun, um die Ursache für diesen tragischen Unfall zu finden“, erklärte Chevron. Zu der Explosion in einem Lagertank kam es der Polizei zufolge während Wartungsarbeiten. Anschließend sei Feuer ausgebrochen. rtr

DAIMLER

Mehr Autos mit Brennstoffzellen

Der Autobauer Daimler will in einem ersten Schritt mindestens 10 000 Autos mit dem alternativen Brennstoffzellenantrieb bauen, wie am Freitag in Stuttgart aus unternehmensnahen Kreisen zu erfahren war. Bislang produziert der Konzern erst eine Kleinserie von 200 Fahrzeugen. Vorstandschef Dieter Zetsche hatte am Mittwoch einen früheren Start der Großserienproduktion angekündigt. Nun soll sie bereits 2014 anlaufen. Das ist ein Jahr früher als bisher vorgesehen. dpa

DAIMLER AG]BAYERN LB

Acht Ex-Vorstände angeklagt

Der milliardenteure Fehlkauf der österreichischen Hypo Group Alpe Adria durch die bayerische Landesbank hat ein juristisches Nachspiel. Die Münchner Staatsanwaltschaft stellte in dieser Woche acht ehemaligen Vorständen der BayernLB Anklagen wegen Untreue und Korruption zu. Ex-Bankchef Werner Schmidt und seine Kollegen sollen aus Profilierungssucht gehandelt haben, als sie die österreichische Bank 2007 für viel zu viel Geld kauften. Den Schaden für die BayernLB beziffert die Anklagebehörde auf 624 Millionen Euro. Schmidts Verteidiger Klaus Volk bestätigte am Freitag den Eingang der Anklageschrift, wollte sich aber zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern. dpa

LINDE

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft München nimmt einige Geschäfte des Industriegase-Herstellers Linde unter die Lupe. „Wir haben intern Projekte überprüft, bei denen Geschäfte mit Unternehmen gemacht wurden, gegen die ermittelt wurde oder wird“, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Mit diesen Unterlagen sei Linde selbst auf die Staatsanwaltschaft zugegangen, für den Fall, dass es Klärungsbedarf geben sollte. „Die Staatsanwaltschaft prüft noch, bisher ist aber kein Gesetzesverstoß von unserer Seite aufgetaucht“, betonte der Sprecher. Zu den betroffenen Geschäften gehören einem Medienbericht zufolge auch Transaktionen mit dem Essener Ferrostaal-Konzern, gegen den wegen Schmiergeldzahlungen ermittelt wird. rtr

DEMAG CRANES

Aktionäre verweigern Übernahme

Der US-Baumaschinenhersteller Terex beißt mit seinen Übernahmeplänen für den Rivalen Demag Cranes bei dessen Aktionären auf Granit. Bis zum Abend des 1. Juni verfügte der Konzern über insgesamt 223 592 Aktien oder 1,06 Prozent des Grundkapitals, wie Terex am Freitag mitteilte. Damit wechselten seit Beginn der Annahmefrist vor zwei Wochen nur 7412 Aktien den Besitzer. Terex bietet 885 Millionen Euro oder 41,75 Euro je Aktie für den Düsseldorfer Traditionskonzern. Die im Nebenwerteindex MDax gelisteten Demag-Titel notieren seit Wochen deutlich über dem Angebotspreis. Damit wird es immer unwahrscheinlicher, dass noch viele Anteilseigner die bis 30. Juni laufende Frist nutzen. rtr

TELDAFAX

Energiekonzern beendet Sponsoring
Fußball-Erstligist Bayer 04 Leverkusen muss sich einen neuen Trikot- und Hauptsponsor suchen. Der Energiekonzern Teldafax werde ab Juli seine Sponsorentätigkeit in Leverkusen einstellen, teilten das Troisdorfer Unternehmen und der Fußballverein am Freitag mit. Teldafax begründete seinen vorzeitigen Ausstieg mit dem „laufenden Umstrukturierungsprogramm“ des Unternehmens. Mehrfach war der Energieversorger in den vergangenen Monaten wegen angeblicher finanzieller Probleme aufgefallen. Der Vertrag zwischen Teldafax und dem Bundesligisten hätte ursprünglich noch bis Sommer 2013 Bestand haben sollen, wie ein Sprecher von Bayer Leverkusen sagte. AFP

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