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SIXT/TÜV SÜD

Vermieter will Zulasser werden

Der Autovermieter Sixt drängt in neue Geschäftsfelder: Das Unternehmen aus Pullach bei München will künftig auch an der Zulassung von Autos verdienen und gründete deshalb am Mittwoch mit dem TÜV Süd das Gemeinschaftsunternehmen Car Registration & Service (CRS), an dem beide Partner 50 Prozent halten. CRS will sich für Kunden um die Anmeldung von Autos bei den Behörden, die Produktion von Kennzeichen und die Zollzulassung kümmern. Das Angebot, das sich zunächst vor allem an Konzerne mit großen Fahrzeugflotten richtet, soll später auch auf Privatkunden ausgedehnt werden. rtr

APPLE

Jobs baut neue Konzernzentrale

Der iPhone- und iPad-Erfinder Apple errichtet am Unternehmenssitz im kalifornischen Cupertino ein neues gigantisches Bürogebäude für 12 000 Mitarbeiter. „Apple wächst wie Unkraut“, sagte Gründer und Konzernchef Steve Jobs. Das Unternehmen müsse Bürogebäude in einem immer größeren Radius rund um die Zentrale anmieten. „Es ist klar, dass wir einen neuen Campus bauen müssen. Wir haben keinen Platz mehr.“ Jobs stellte seine Pläne für den Neubau am Dienstag vor dem Rat seiner Heimatstadt vor. Der Komplex erinnert in seinen Ausmaßen an das Pentagon, Sitz des US-Verteidigungsministeriums. Der Apple-Campus soll aber kreisrund werden und große Glasflächen haben. Der riesige Innenhof wird bewaldet. Der Bau wird vier Stockwerke hoch, ein Parkhaus frisst sich noch einmal vier Etagen in die Erde, der Strom kommt aus einem eigenen Kraftwerk, drumherum entsteht eine Parklandschaft. „Den ersten Spatenstich wollen wir nächstes Jahr tun und 2015 einziehen.“ Der alte Campus soll bestehen bleiben. Umziehen sollen die Mitarbeiter in die angemieteten Gebäude in der Umgebung. dpa

APPLE INC.]

EON

Gehälter steigen um 3,2 Prozent

Die 30 000 Beschäftigten des Energiekonzerns Eon und des Stromnetzbetreibers Tennet in Deutschland bekommen rückwirkend zum 1. Juni 3,2 Prozent mehr Geld. Zum 1. Juni 2012 folgt eine weitere Erhöhung um 1,7 Prozent. Das ist das Ergebnis eines Tarifabschlusses vom späten Dienstagabend, wie die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 19 Monaten. Er gilt für die Mitarbeiter der Eon Energie AG mit Sitz in München, die das Deutschland-Geschäft des Düsseldorfer Eon-Konzerns steuert, und für die Beschäftigten des früheren Eon-Hochspannungsnetzes, das das niederländische Unternehmen Tennet Anfang 2010 übernommen hat.dpa

EON ENERGIE]

PUMA

Ferrari wird länger beliefert

Der Sportartikel-Hersteller Puma verlängert sein Engagement in der Formel 1. Mit der Fiat-Tochter Ferrari werde die Kooperation der vergangenen sechs Jahre langfristig fortgesetzt, teilte Puma am Mittwoch in Italien mit. Der Branchendritte aus dem fränkischen Herzogenaurach wird damit weiter von Ferrari lizensierte Schuhe, Textilien und Accessoires herstellen und vertreiben sowie Ausrüster des Rennsportteams sein. rtr

BMW

Bester Mai aller Zeiten

Der Münchner Autobauer BMW hat im Mai erneut einen Verkaufsrekord eingefahren. Der Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,1 Prozent auf 147 563 Wagen, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Davon entfielen 121 168 Fahrzeuge auf die Kernmarke BMW, ein Plus von 19 Prozent. Die Verkäufe der britischen Tochter Mini legten um 38,5 Prozent auf 26 104 Stück zu. „Wir haben im Mai mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor in diesem Monat“, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. Das Wachstum stamme aus allen Regionen der Welt. In Deutschland stiegen die Verkäufe um knapp 28 Prozent auf fast 23 000 Stück. Der wichtige US-Markt verbuchte ein Plus von rund 20 Prozent auf 26 500 Wagen. dpa

MATTEL

Greenpeace protestiert

Die beliebte Spielzeugpuppe Barbie wird nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace in aus Tropenhölzern hergestellten Pappkartons verpackt. Der US-Konzern Mattel verkaufe seine Verkaufsschlager Barbie und Ken in Verpackungen, die vom Konzern Asia Pulp and Paper (APP) aus Tropenholz hergestellt würden, erklärte am Mittwoch der indonesische Greenpeace-Waldschützer Bustar Maitar. „Die Tiger von Sumatra, Elefanten und Orang Utans werden an den Rand der Ausrottung getrieben, nur weil Mattel sich nicht dafür interessiert, woraus Barbies pinkfarbene Verpackung besteht.“ APP dementierte: „Wir verwenden nur wiederverwertetes Papier und werben für Recycling“, erklärte die für Nachhaltigkeit zuständige Direktorin. AFP

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