UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

CHRYSLER

Keine Staatshilfe mehr nötig

Zwei Jahre nach seiner Insolvenz kommt der US-Autobauer Chrysler wieder ohne staatliche Hilfe aus. Die USA und Kanada haben am Donnerstag ihre verbliebenen Anteile wie geplant an Fiat verkauft. Die Italiener halten nun 53,5 Prozent an Chrysler. Der Sechs-Prozent-Anteil der USA kostete die Italiener 500 Millionen US-Dollar (350 Millionen Euro), für den 1,5-Prozent-Anteil Kanadas flossen 125 Millionen US-Dollar. dpa

BOSCH

1000 neue Jobs in Thüringen

Es ist die zweitgrößte Investition in der Geschichte des Bosch-Konzerns: Die Unternehmenstochter Solar Energy AG wird seit Freitag aus dem thüringischen Arnstadt gelenkt. Bosch-Chef Franz Fehrenbach und Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) eröffneten den neuen Hauptsitz, in den der weltgrößte Automobilzulieferer in den vergangenen zwei Jahren rund 530 Millionen Euro gesteckt hat. Bis 2012 sollten dort mehr als 1000 neue Arbeitsplätze entstehen, davon 600 in diesem Jahr.dpa

VODAFONE

Schwellenländer treiben den Umsatz

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres wegen hoher Nachfrage beim mobilen Internet und in Schwellenländern mehr umgesetzt. Der Erlös legte um 3,5 Prozent auf 11,7 Milliarden Britische Pfund (13,2 Milliarden Euro) zu, teilte der Konzern in London mit. Der Datenumsatz wuchs dabei um 24,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Pfund. In Deutschland – dem größten Einzelmarkt des Konzerns – stagnierte das Geschäft. dpa

GENERAL ELECTRIC

Konzern zahlt Warren Buffett aus

Der Siemens-Rivale General Electric will Investor Warren Buffett sein in der Finanzkrise geborgtes Geld im Oktober zurückgeben. Buffett war General Electric im Oktober 2008 mit drei Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) beiseitegesprungen und hatte dafür Vorzugsaktien bekommen. GE kann sich das leisten, weil allein im zweiten Quartal der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf unterm Strich 3,7 Milliarden Dollar stieg. Der Umsatz sank durch die Trennung von der Fernsehtochter NBC Universal allerdings um vier Prozent auf 35,6 Milliarden Dollar. dpa

MCDONALD'S

Mehr Kunden für die Fastfood-Kette

Die Fastfood-Kette McDonald's hat Umsatz und Gewinn erneut gesteigert. Insgesamt stieg der Erlös im zweiten Quartal um satte 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 6,9 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro). Der Gewinn verbesserte sich beinahe ebenso stark auf 1,4 Milliarden Dollar. McDonald's-Chef Jim Skinner klopfte sich am Freitag selbst auf die Schulter: Die Kunden kämen einfach immer wieder wegen des tollen Angebots und der schicken Restaurants, sagte er. Auch in Europa strömten mehr Menschen in die Fast-Food-Tempel. Seit einiger Zeit gibt es dort neben Fritten auch Kaffee und Kuchen. dpa

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