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BURGER KING

Coffeeshops sollen Umsatz bringen

Nach dem Erfolg von McDonald’s mit der Marke McCafé setzt auch Burger King auf Kaffee und Kuchen. Die US-Fast- Food-Kette wolle in Deutschland mit eigenen Coffeeshops Umsatz machen, schreibt die „Wirtschaftswoche“. „Wir planen, deutschlandweit pro Jahr 100 Standorte zu modernisieren, und bei 90 Prozent der Fälle integrieren wir eine Kaffeebar“, sagte Deutschland-Chef Andreas Bork dem Magazin. Partner der sogenannten BK Coffeebar sei der amerikanische Fleisch-, Kaffee- und Tee-Anbieter Sara Lee (Douwe Egberts, Kahn’s, Senseo). Das Gebäck liefere das italienische Unternehmen Bindi. Burger King will in Deutschland zahlreiche neue Restaurants eröffnen. „2010 haben wir 25 neue Restaurants eröffnet, in diesem Jahr planen wir weitere 25“, sagte Bork. dpa

SUZUKI

VW-Partner liebäugelt mit Fiat

Der japanische Autobauer Suzuki liebäugelt einem Medienbericht zufolge mit Fiat. „Die Zusammenarbeit mit Fiat verläuft seit Jahren sehr gut und vertrauensvoll. Es ist gut vorstellbar, dass eine Vertiefung der Partnerschaft zu beiderseitigem Vorteil wäre“, zitierte die „Automobilwoche“ einen hochrangigen Suzuki- Manager. Die Kooperation mit VW sei dagegen immer noch im Stadium der Prüfung. Ergebnisse gebe es noch nicht. Volkswagen hatte sich mit 19,9 Prozent an dem japanischen Kleinwagen- und Motorradhersteller Suzuki beteiligt. VW hofft, von der Kompetenz der Japaner beim Bau günstiger Kleinwagen und ihrer starken Marktstellung in Schwellenländern zu profitieren. dpa

DEUTSCHE TELEKOM

Anzeige wegen Falschabrechnungen

Die Telekom ist einem Magazinbericht zufolge wegen angeblicher Falschabrechnungen bei Datenbankkosten angezeigt worden. In einer bei der Staatsanwaltschaft Bonn eingereichten Strafanzeige werde behauptet, der Konzern habe über Jahre hinweg Verbraucher, Kunden und Aufsichtsbehörden mit doppelten Abrechnungen betrogen, berichtet der „Spiegel“. Das Unternehmen habe sich umlagefähige Kosten für Aufbau und Pflege von Kundendatenbanken mehrfach erstatten lassen. Die Anzeige sollen zwei Gründer von Auskunftsdiensten erstattet haben, die seit Jahren mit dem Konzern in Streit liegen. Die Telekom weist die Vorwürfe dem Bericht zufolge zurück. rtr

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