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DEUTSCHE POST

Werbung für E-Brief soll sich ändern

Die Deutsche Post darf ihren E-Postbrief nicht mehr als „so sicher und verbindlich“ wie einen klassischen Papierbrief bewerben. Das entschied das Landgericht Bonn nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), wie der Verband am Montag mitteilte. So sei in vielen Bereichen, etwa bei der Kündigung einer Wohnung, die Schriftform samt eigenhändiger Unterschrift notwendig. Der E-Postbrief müsste die Unterschrift durch eine qualifizierte elektronische Signatur ersetzen. Weil diese Technik derzeit fehlt, hält der elektronische Brief nach Meinung der Richter nicht dem Vergleich mit dem klassischen Versand statt. Der E-Postbrief soll Briefe ersetzen, indem er verschlüsselt über das Internet versandt wird. dpa

SHELL

1300 Fass Öl in Nordsee ausgelaufen

Aus dem Leck der Nordsee-Pipeline vor der schottischen Küste ist mehr Öl ausgeströmt als bisher bekannt. Der Ölkonzern Royal Dutch Shell räumte am Montag ein, es seien mehr als 200 Tonnen oder rund 1300 Fass Öl ins Meer geflossen. Die Abdichtungsarbeiten hätten aber den Ausfluss 180 Kilometer östlich von Aberdeen auf fünf Fass täglich beschränkt, sagte Shell. Der Konzern äußerte sich erstmals konkret zum Ausmaß der Havarie. Der Ölfilm bedecke eine Fläche von sechs mal sechs Kilometern, löse sich aber durch die Wellenbewegung auf. rtr

PFIZER 

Viagra bleibt geschützt

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat im Patentstreit mit der israelischen Generikafirma Teva um seine Potenzpille Viagra einen Sieg errungen: Ein Gericht im US-Bundesstaat Virginia habe Ende vergangener Woche zugunsten von Pfizer entschieden, teilte der Konzern am Montag mit. Teva kann aber in Berufung gehen. Sollte Pfizer am Ende siegen, darf Teva nicht vor Oktober 2019 mit einem Nachahmer auf den US-Markt kommen. Viagra ist ein Milliardenmedikament. rtr

HOCHTIEF

Tochter Leighton peilt Gewinn an

Die australische Hochtief-Tochter Leighton zeigt sich für das laufende Geschäftsjahr 2011/12 (Ende Juni) weiter zuversichtlich. Nach einem Vorjahresverlust peilt Australiens größter Baukonzern wegen einer hervorragenden Auftragslage wieder einen Gewinn von 600 bis 650 Millionen australischen Dollar (438 bis 474 Millionen Euro) an, wie Leighton am Montag mitteilte. Das abgelaufene Geschäftsjahr beendeten die Australier wie jüngst angekündigt mit einem Verlust von 408,8 Millionen australischen Dollar.dpa

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