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MEDIA/SATURN

Gesellschafter entschärfen Streit

Der Gesellschafterstreit zwischen dem Handelsriesen Metro und Minderheitsaktionären der Tochter Media-Markt-Saturn ist teilweise entschärft worden. Auf einer Marathonsitzung der Anteilseigner hätten sich die Anteilseigener der Elektronik-Fachmarktkette auf eine Verlängerung des Vertrages über die Verwendung von Barmitteln bei Media-Saturn verständigt, hieß es am Dienstag aus Gesellschafterkreisen. Damit kann sich der Metro- Konzern weiterhin zu günstigen Konditionen überschüssige Mittel von Media-Saturn leihen. Unverändert verhärtet sind dagegen die Fronten beim geplanten Kauf der Onlinefirmen rebuy und ibood. Erich Kellerhals lehne, trotz der eindringlichen Appelle durch die Geschäftsführung, den Erwerb der Firmen weiterhin ab. dpa

METRO AG]BOEING

737 bekommt neue Motoren

Berlin - Der US–Flugzeughersteller Boeing wird auf die Entwicklung eines neuen Kurz- und Mittelstreckenjets verzichten und stattdessen sein bewährtes Modell 737 mit neuen Triebwerken anbieten. Nach Firmenangaben gibt es bisher 496 Bestellungen. Die Auslieferungen sollen 2017 beginnen, zwei Jahre nach dem Konkurrenzmodell A320neo von Airbus. Der europäische Flugzeugbauer hatte sich bereits im Dezember entschieden, seine bewährten Jets mit neuen Triebwerken auszustatten, die 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Weil Boeing zu lange überlegt hatte, seine 737 durch ein neues Modell zu ersetzen, drohte der US-Konzern ins Hintertreffen zu geraten. du

OPEL

Bochumer Werk beendet Sanierung

Zum Abschluss der Sanierungsmaßnahmen in seinem Werk in Bochum spricht der Autobauer Opel 78 Mitarbeitern die Änderungskündigung aus. Sie hatten eine Versetzung an den Standort Rüsselsheim abgelehnt, wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag sagte. Bei Opel in Bochum fallen insgesamt 1800 von knapp 5000 Stellen weg. Den betroffenen Mitarbeiter war angeboten worden, mit einer Abfindung freiwillig zu kündigen oder gegen Zahlung einer Prämie aus freien Stücken nach Rüsselsheim zu wechseln. Bis auf die 78 hätten alle das Angebot angenommen, sagte der Unternehmenssprecher. Diese Mitarbeiter würden jetzt versetzt. Es handle sich aber nicht um Entlassungen. AFP

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