UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

SIEMENS

Konzern baut Bahnen für Russland

Der Siemens-Konzern hat einen Milliardenauftrag der Russischen Eisenbahnen festgezurrt. Das Unternehmen wird ab 2013 insgesamt 1200 Wagen für Regionalzüge bauen. Der Auftrag hat einen Wert von rund zwei Milliarden Euro, wie Siemens am Mittwoch mitteilte. Siemens-Chef Peter Löscher kündigte an, mehr als 200 Millionen Euro in den Aufbau der Produktion in der Nähe von Jekaterinburg zu investieren, unter anderem in moderne Gebäude, Maschinen und die Ausbildung der Mitarbeiter. Sämtliche Wagen für die russischen Regionalzüge des Typs Desiro RUS sollen dort entstehen. Zudem erhielt Siemens aus Russland auch einen Wartungsvertrag über etwa 500 Millionen Euro mit 40 Jahren Laufzeit für die Instandhaltung von 54 Zügen des gleichen Typs. dpa

T-MOBILE

Telekom soll Vergleich schließen

YAHOO! INC.]Lichtblick für die Deutsche Telekom: Um einen langen Rechtsstreit um den Verkauf der Telekom-Tochter T-Mobile USA an AT&T abzuwenden, will eine Richterin den Boden für einen Vergleich bereiten. Die beiden Konzerne sollen laut Gerichtseinladung vom Dienstagabend am 21. September vor Richterin Ellen Segal Huvelle erscheinen und vorbereitet sein, um die „Aussichten einer Lösung zu besprechen“. Bis 16. September sollten die Parteien zudem einen Fahrplan für den Fall ausarbeiten. Es ist die erste gute Nachricht für den Bonner Konzern seit einer Woche, als die US-Regierung Klage einreichte, um die 39 Milliarden Dollar schwere Fusion von T-Mobile USA und AT&T zu stoppen. AT&T und die Telekom kündigten umgehend an, den Streit vor Gericht auszufechten. /YAHOO! INC.]YAHOO! INC.]dpa

EON/RWE

Versorger erwägen Uranausstieg

Die deutschen Energiekonzerne RWE und Eon erwägen offensichtlich, sich aus dem Geschäft mit der Urananreicherung zurückzuziehen. Das war am Mittwoch in Branchenkreisen zu erfahren. Zuvor hatten mehrere Medien über entsprechende Überlegungen berichtet. RWE und Eon wollten die Berichte auf Anfrage nicht kommentieren. Die beiden Konzerne halten zusammengerechnet ein Drittel der internationalen Urenco- Gruppe. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben