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GOOGLE

So viel Strom wie eine Großstadt

EON AG]Google hat eines seiner am besten gehüteten Geheimnisse gelüftet: den Stromverbrauch seiner gigantischen Rechenzentren, über die die Suchanfragen dieser Welt laufen. Im vergangenen Jahr zeigten die Stromzähler 2,26 Milliarden Kilowattstunden an, wie Google der örtlichen Zeitung „Mercury News“ verraten hat. Das ist mehr, als so manche deutsche Großstadt verbraucht. Allerdings betonte der zuständige Google-Manager Urs Hoelzle, dass die eigenen Rechenzentren nur die Hälfte dessen verbrauchten, was üblich sei. Die Rechner benötigten im Monat pro Nutzer weniger Energie als ein Licht, das drei Stunden brenne./EON AG]dpa

EON

400 Stellen in der Zentrale gefährdet

Der geplante massive Stellenabbau beim größten deutschen Strom- und Gaskonzern Eon nimmt Gestalt an: In der Konzernzentrale in Düsseldorf ist jede zweite Stelle vom Abbau bedroht. In einem internen Schreiben sei die Belegschaft über Vorüberlegungen des Managements unterrichtet worden, 40 bis 50 Prozent von insgesamt 800 Arbeitsplätzen in Düsseldorf zu streichen, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Anfang August hatte Eon-Chef Johannes Teyssen angekündigt, weltweit den Abbau von bis zu 11 000 Arbeitsplätzen zu prüfen. dpa

EON AG]TATA MOTORS

Forster tritt als Chef zurück

EON AG]Der Vorstandschef des indischen Autobauers Tata Motors, Carl-Peter Forster, ist mit sofortiger Wirkung von seinem Posten zurückgetreten. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, stellte der frühere Opel-Chef sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung. Forster werde dem Aufsichtsrat des Konzerns als nicht geschäftsführendes Mitglied erhalten bleiben. Einzelheiten wurden nicht bekannt. dpa

/EON AG]

SAP

Softwarekonzern strebt Vergleich an

Der Softwarekonzern SAP hat sich im Rechtsstreit um Industriespionage der einstigen Tochter TomorrowNow mit dem US-Justizministerium auf einen Vergleich geeinigt. Damit wolle SAP auch den Strafrechtsprozess um den Datenklau zu Ende bringen, wie ein SAP-Sprecher sagte. Dem Vergleich mit der Behörde muss ein Gericht am Mittwoch noch zustimmen. Der Streit war entstanden, weil Mitarbeiter der von SAP gekauften Softwarefirma TomorrowNow unrechtmäßig Updates von Oracle aus dem Internet geladen hatten. dpa

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