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AIRBUS

HP liefert Rechenzentrum

Der Flugzeugbauer Airbus rüstet mithilfe von Hewlett-Packard seine Rechenleistung drastisch auf. Der US-Computerkonzern liefert zwei in Schiffscontainern untergebrachte Rechenzentren. Sie werden an den zentralen Airbus-Standorten Toulouse und Hamburg betrieben, wie Hewlett-Packard am Dienstag mitteilte. Es handele sich um eine firmeninterne Cloud-Infrastruktur, erläuterte HPDeutschlandchef Volker Smid. Die Rechenkapazität werde nach Bedarf abgerufen und bezahlt. Die beiden zwölf Meter langen Container enthalten insgesamt 2016 Server. Die Bereitstellung von Daten und Rechenleistung aus dem Netz ist ein aktueller Trend der IT-Branche. Airbus braucht viel Rechenpower unter anderem für die komplexen Simulationen bei der Flugzeugentwicklung. dpa

SÜDZUCKER

Konzern macht Ergebnissprung

Europas größter Zuckerkonzern Südzucker hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 einen Ergebnissprung verzeichnet. Das operative Konzernergebnis sei im Zeitraum März bis August um 23 Prozent auf 347 Millionen Euro gestiegen, teilte die Gesellschaft am Dienstag in Mannheim mit. Dazu beigetragen hätten die Segmente Zucker, CropEnergies und Frucht. Der Umsatz kletterte um rund neun Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr rechnet Südzucker weiterhin mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 6,5 (Vorjahr: 6,2) Milliarden Euro und einem operativen Konzernergebnis von mehr als 600 (Vorjahr: 519) Millionen Euro.dpa

BAE SYSTEMS

Rüstungshersteller streicht Stellen

Als Grund führte das britische Unternehmen am Dienstag Kürzungen in den Verteidigungsbudgets von Abnehmerstaaten an. So hätten etwa die vier Partnerländer des Eurofighter-Programms – Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien – ihre Rüstungsausgaben gedrosselt. Die meisten Arbeitsplätze würden in den BAE-Werken in Warton und Brough in Nordengland gestrichen, teilte der größte europäische Rüstungskonzern weiter mit. BAE Systems ist zu einem Drittel an dem Eurofighter-Programm beteiligt – ebenso wie der europäische EADS-Konzern und das italienische Unternehmen Finmeccanica. Wegen sinkender Rüstungsaufträge hatte BAE Systems in den vergangenen zwei Jahren bereits weltweit 15 000 Arbeitsplätze gestrichen. Neben europäischen Staaten fahren auch die USA ihre Rüstungsausgaben zurück. rtr

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