UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

DEUTSCHE BÖRSE

EU hat Bedenken bei Fusion

Die EU wird sich nach Reuters-Informationen in dieser Woche offiziell gegen den Zusammenschluss von Deutscher Börse und NYSE Euronext aussprechen. „Es wird erwartet, dass die EU diese Woche eine Mitteilung über ihre Vorbehalte an die Fusionspartner verschicken wird“, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Details wollte sie nicht nennen. In ihrem Schreiben werden die Wettbewerbshüter die Bedenken auflisten, die sie gegen die Fusion der Börsenbetreiber hegen. rtr

LUFTHANSA

Frachtgeschäft schwächt sich ab

Die Lufthansa erwartet für die kommenden Monate ein schwächeres Frachtgeschäft. „Schon seit Frühjahr sind die Exporte aus China nicht mehr so stark gestiegen“ sagte Lufthansa-Finanzchef Stephan Gemkow der „Börsen-Zeitung“. „In nächster Zeit dürfte sich aber auch das Wachstum der deutschen Exporte etwas abschwächen.“ Nachdem die jüngsten Passagierzahlen unter den Erwartungen geblieben waren, hatte die Lufthansa die Kapazitäten für den Winterflugplan nur noch geringfügig ausgebaut. dpa

MUSTANG

Investor steigt bei Jeansfirma ein

Beim Jeanshersteller Mustang steigt ein Finanzinvestor ein. Wie das in Künzelsau ansässige Unternehmen am Dienstag mitteilte, solle dadurch das weitere Wachstum gesichert werden. Deshalb habe die Gründerfamilie Anteile in unbekannter Höhe an eine deutsche Investorengruppe um die Private Equity Gesellschaft ACapital verkauft. Mustang hat den Angaben zufolge 614 Mitarbeiter, davon rund 400 in Deutschland. 2011 erwartet Mustang einen Umsatz von 127 Millionen Euro nach 118,3 Millionen Euro 2010. dpa

UBS

Bank macht trotz Skandals Gewinn

Trotz des Milliardenverlusts durch illegale Geschäfte eines Händlers wird die Schweizer Großbank UBS im dritten Quartal 2011 in der Gewinnzone bleiben. Die UBS werde voraussichtlich einen moderaten Nettogewinn erzielen, teilte das Finanzinstitut am Dienstag seinen Aktionären mit. Am 15. September war bekannt geworden, dass ein Londoner UBS-Händler der Bank durch illegale Geschäfte einen Verlust in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar eingebrockt hatte. AFP

MERCK

Neuer Anlauf bei MS-Mittel

Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck nimmt einen neuen Anlauf zur Entwicklung einer Tablette gegen Multiple Sklerose (MS). Von dem japanischen Unternehmen Ono Pharmaceutical erwerbe Merck die weltweiten Rechte außerhalb Japans, Koreas und Taiwans zur Entwicklung und Vermarktung von ONO-4641, einem oral zu verabreichenden Wirkstoff gegen MS, teilte der Konzern mit. Erst im Juni hatte Merck die Entwicklung seiner MS-Tablette Cladribin – einst der größte Hoffnungsträger der Pharmasparte – wegen mangelnder Aussicht auf Erfolg gestoppt.Merck zahle Ono zunächst 1,5 Milliarden Yen (rund 14 Millionen Euro) für die Rechte, hieß es. rtr

NAPSTER

Konkurrent übernimmt Musikportal

Der Name Napster flößte einst der Musikindustrie Angst ein – jetzt wird der Dienst von einem Konkurrenten gekauft. Unter der Marke der einst populärsten Online-Tauschbörse wurde zuletzt Musik im Abo-Modell angeboten. Der nach einem ähnlichen Prinzip arbeitende Rivale Rhapsody übernimmt Napster von der amerikanischen Elektronik-Kette Best Buy, ein Preis wurde am Montag nicht genannt. In den 90er Jahren hatte Napster als erste große Tauschplattform für MP3-Songs zeitweise mehr als 60 Millionen Nutzer. 2008 hatte Best Buy es für rund 120 Millionen Dollar übernommen.dpa

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