UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

SAMSUNG

Weniger Gewinn

Das südkoreanische Elektronikunternehmen Samsung Electronics rechnet für das dritte Quartal dieses Jahres mit einem Rückgang beim operativen Gewinn im Jahresvergleich, liegt mit den Zahlen aber deutlich über den Markterwartungen. Der Betriebsgewinn im Zeitraum Juli bis September dürfte bei 4,2 Billionen Won (rund 2,6 Milliarden Euro) liegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Analysten haben 3,4 Billionen Won prognostiziert. Der Gewinn wäre damit 13,6 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Es wäre aber ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Zeitraum April-Juni 2011. rtr

ORACLE

Unternehmen soll Strafe zahlen

Der US-Softwarekonzern Oracle muss der Regierung in Washington wegen falscher Abrechnungen für Lizenzen und Dienstleistungen knapp 200 Millionen Dollar (150 Millionen Euro) zurückzahlen. Das Unternehmen habe sich zu der Zahlung bereit erklärt, weil es in einem Vertrag aus dem Jahr 1998 vereinbarte Leistungen zu teuer abgerechnet habe, teilte das US-Justizministerium mit. In dem Vertrag sei festgelegt, dass die Regierung von ihr erworbene Produkte immer zum günstigsten Marktpreis erhalte, was Oracle nicht eingehalten habe. Der Konzern nahm zunächst nicht Stellung. AFP

TELEKOM

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Bonn nimmt die Telekom abermals wegen überhöhter Datengebühren ins Visier. Die Behörde habe Ermittlungen wegen eines Betrugsverdachts eingeleitet, sagte ein TelekomSprecher am Freitag. Der Konzern weise die Vorwürfe zurück und werde gegenüber der Staatsanwaltschaft Stellung nehmen. Angestoßen wurde das zweite Verfahren durch eine Anzeige der Telegate-Gründer Klaus Harisch und Peter Wünsch. Die beiden Unternehmer argumentieren, dass der Bonner Konzern der Telefonauskunftsfirma, die sie mittlerweile verlassen haben, für das Überlassen von Namen und Telefonnummern zu viel berechnet habe. rtr

VW

Rückrufe in Nordamerika

Der Autobauer Volkswagen ruft in den USA und Kanada wegen Problemen an der Einspritzanlage knapp 170 000 Autos mit 2,0-Liter-TDI-Dieselmotoren in die Werkstätten zurück. Ein VW-Sprecher sagte am Freitag, man gehe davon aus, dass bei einem Teil der Fahrzeuge Hochdruckleitungen ausgetauscht werden müssten. Die Leitungen könnten durch Vibrationen möglicherweise brechen, dann könnte Kraftstoff austreten. Die Reparatur sei aber voraussichtlich nur bei „weniger als einem Viertel“ der Autos notwendig, sagte der Sprecher. Betroffen sind 161 000 Golf und Jetta ab Baujahr 2009 sowie 7100 Audi A3. In Europa und Deutschland sei das Problem nicht bekannt.dpa

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