UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

RENAULT

Post bestellt 10 000 Elektroautos

Der französische Autobauer Renault hat das Rennen um einen Großauftrag für Elektroautos gewonnen. Wie das Pariser Umweltministerium am Freitag mitteilte, soll Renault in den kommenden vier Jahren rund 15 600 Elektro-Kleintransporter vom Typ Kano ZE liefern. Davon sind 10 000 für die Post bestimmt. Am gleichen Tag wurden die ersten 400 Kano ZE für Privatkunden an Renault-Händler in ganz Frankreich ausgeliefert. Ein zweiter Auftrag ging an den französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroën, bei dem rund 3000 Elektroflitzer vom Typ Peugeot Ion bestellt wurden. Eine dritte Ausschreibung über fast 40 000 größere Elektro-Pkw ist noch im Gange.AFP

SIEMENS

Brüssel gibt grünes Licht für Zukauf

Der Elektrokonzern Siemens kann nach einer Entscheidung der EU-Kommission sein Energiegeschäft ausbauen. Europas oberste Wettbewerbshüter gaben dem Unternehmen am Freitag grünes Licht für den Kauf der niederländischen NEM Holding. Es gebe weiterhin ausreichend Konkurrenz, entschied die EU-Behörde in Brüssel. Nach früheren Angaben übernimmt Siemens für rund 170 Millionen Euro dabei zwei Zulieferer für Gas- und Dampfkraftwerke. dpa

EON/RWE

Konzerne forcieren Akw-Bau in Wales

Die Energiekonzerne Eon und RWE treiben trotz ungeklärter Finanzierungsfragen ihre Planungen zum Bau neuer Atomkraftwerke in Großbritannien voran. RWE erklärte am Freitag, das gemeinsame Konsortium Horizon Nuclear Power habe 200 Millionen Pfund (knapp 230 Millionen Euro) für eine Fläche in Wales gezahlt, auf der mehrere Meiler errichtet werden sollen. Eine Investitionsentscheidung für den Bau der Anlagen ist allerdings weiter nicht absehbar. Zuletzt kursierten Berichte, die unter hohen Schulden ächzenden Energieriesen suchten für die Investitionen Partner. rtr

TEPCO

Fukushima-Betreiber will Staatshilfe
Die Betreiberfirma des Katastrophenmeilers in Fukushima hat von der japanischen Regierung nach einem Medienbericht 900 Milliarden Yen (8,5 Milliarden Euro) Finanzhilfe gefordert. Das Geld will Tepco unter anderem für Entschädigungszahlungen an Opfer der Atomkatastrophe verwenden. Dies berichtete die japanische Tageszeitung „Nikkei“ am Freitag. Eine Zahlung an Tepco wäre die erste aus einem eigens nach dem Erdbeben geschaffenen staatlichen Hilfstopf. Industrieminister Yukio Edano verlangte zu Wochenbeginn von Tepco Einsparungen in Höhe von 2,5 Billionen Yen über die nächsten zehn Jahre als Voraussetzung für die Zahlungen. Ohne Staatshilfe droht dem Unternehmen die Insolvenz.dpa

WHIRLPOOL

Bauknecht-Mutter streicht Jobs

Wegen sinkender Nachfrage nach Haushaltsgeräten streicht der weltgrößte Hersteller Whirlpool mehr als 5000 Stellen. Am härtesten trifft es die Mitarbeiter in Europa und Nordamerika - hier fällt jeder zehnte Arbeitsplatz weg. Auch das Bauknecht-Werk im saarländischen Neunkirchen ist betroffen. „Wir haben während des Quartals branchenweit eine geringere Nachfrage als erwartet verspürt, zudem sind die Materialpreise gestiegen“, begründete Whirlpool-Chef Jeff Fettig am Freitag die harten Einschnitte. dpa

LIDL

Discounter verkauft nun Flugtickets

Köln - Der Discounter Lidl verkauft nach Bahnfahrkarten nun auch Flugtickets. Die Karten von Germanwings für Flüge innerhalb Deutschlands oder zu europäischen Zielen kosten zwischen 30 und 40 Euro und sind nur online verfügbar, wie der Billigflieger am Freitag mitteilte. Im Preis inbegriffen sind demnach alle Steuern und Gebühren, das Gepäck und ein Snack. Die Fluggesellschaft bietet demnach in der Aktion mehrere hunderttausend Plätze an. AFP

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