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GILEAD

Biotech-Firma investiert Milliarden

Für elf Milliarden Dollar will das US-Biotechnologie-Unternehmen Gilead die auf die Behandlung von Hepatitis und Aids spezialisierte Firma Pharmasset kaufen. Gilead biete den Aktionären von Pharmasset 137 Dollar pro Aktie, das seien knapp 90 Prozent mehr als der Kurs vom vergangenen Freitag, teilten beide Unternehmen am Montag mit. Der Verwaltungsrat von Pharmasset habe den Kauf „einstimmig“ gebilligt und hoffe, den Kauf Anfang kommenden Jahres abschließen zu können. Pharmasset war 1998 gegründet worden. Die Firma hat drei Medikamente gegen Hepatitis in fortgeschrittenem Stadium entwickelt, von denen zwei kurz vor der Marktzulassung stehen. AFP

HAPAG-LLOYD

Frachtgeschäft trübt Ergebnis

Die Reederei Hapag-Lloyd hat im dritten Quartal wegen des Preisverfalls im Frachtgeschäft einen Gewinneinbruch verbucht. Nur wegen eines Sparprogramms stand unter dem Strich mit knapp zehn Millionen Euro noch ein Gewinn, wie das Unternehmen berichtete. Ein Jahr zuvor hatte Hapag-Lloyd 218 Millionen Euro verdient. Obwohl die Hamburger die Zahl der transportierten Container um fünf Prozent steigern konnten, ging der Quartalsumsatz um 13,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zurück. Im Neun-Monats-Zeitraum lag der Umsatz bei 4,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,7 Milliarden Euro). dpa

AIG

Ex-Chef fordert 25 Milliarden Dollar

Der frühere Chef des Versicherungskonzerns AIG, Maurice Greenberg, hat die US-Regierung am Montag wegen der Teilverstaatlichung des Unternehmens während der Finanzkrise verklagt. Im Rahmen einer Sammelklage fordert Greenberg Schadenersatz in Höhe von 25 Milliarden Dollar , weil die Aktionäre bei der Übernahme den Großteil ihrer Investitionen verloren hätten. Greenberg musste 2005 im Zusammenhang mit einer Unterschlagungsaffäre in dem Konzern zurücktreten. AFP

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