UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

Q-CELLS

Solarfirma einigt sich mit Gläubigern

Die angeschlagene Solarfirma Q-Cells will mit einem radikalen Schulden- und Kapitalschnitt einen Neuanfang versuchen. Darauf habe man sich mit den wichtigsten Gläubigern geeinigt, teilte Q- Cells in Bitterfeld-Wolfen mit. Ziel sei es, dass die Anleihenbesitzer künftig als Eigentümer einsteigen und dann 95 Prozent des Unternehmens halten. Die bisherigen Aktionäre sind die Leidtragenden der Rettungsmaßnahmen, sie würden weitgehend aus der Gesellschaft herausgedrängt. Den Kapitalschnitt müssen die Aktionäre, die Inhaber der Wandelanleihen und die zuständigen Behörden noch genehmigen. In der Hoffnung auf eine Rettung der Firma sprang der Aktienkurs am Mittwochnachmittag zeitweise um mehr als 20 Prozent an. dpa

FIAT-CHRYSLER

Autokonzern senkt Prognose

Der italienisch-amerikanische Autokonzern Fiat-Chrysler hat wegen der schwächelnden Nachfrage in Europa seine Umsatzprognose für dieses Jahr gesenkt. Das transatlantische Unternehmen rechnet jetzt nur noch mit Erlösen von 75 Milliarden Euro, wie Fiat-Chrysler mitteilte. Bislang wurden 85 Milliarden Euro angepeilt. Inhaber von Stammaktien müssen zudem auf eine Dividende für das vergangene Jahr verzichten. Für Optimismus sorgte der Konzern aber mit seiner Prognose für den Geschäftsgewinn in diesem Jahr: Er soll zwischen 3,8 und 4,5 Milliarden Euro und damit über den Erwartungen von Analysten liegen. rtr

6WUNDERKINDER

Berliner starten Online-Plattform

Eineinhalb Jahre nach seiner Gründung hat das Berliner Internet-Unternehmen 6Wunderkinder eine Online-Plattform für die Zusammenarbeit im Team gestartet. Der Web-Service Wunderkit will die Vorteile sozialer Netzwerke mit den Möglichkeiten virtueller Arbeitsplätze verbinden. Arbeit sei nicht auf das Büro beschränkt, erklärte Firmenchef Christian Reber. „Wunderkit richtet sich deshalb nicht nur an Unternehmen, sondern an jeden Einzelnen, der einen Ort sucht, an dem er all seine Ideen und Projekte organisieren und erledigen kann.“ Die Plattform kann mit jedem Browser im Internet erreicht werden. dpa

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