UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

APPLE

600-Milliarden-Dollar
-Marke fällt

Das wertvollste Unternehmen der Welt hat eine neue Grenze überschritten: Der Elektronikkonzern Apple erreichte am Dienstag erstmals die Marke von 600 Milliarden Dollar. Die Aktie des Herstellers von iPhones und iPads notierte mit einem Plus von 1,2 Prozent bei 644 Dollar (492 Euro). Erst Ende Februar war die Marktkapitalisierung von Apple auf mehr als 500 Milliarden Dollar gestiegen. Die Marke von 600 Milliarden Dollar hatte bisher nur Microsoft erreicht und für 13 Tage gehalten. Der Rekord des Apple-Konkurrenten lag am 30. Dezember 1999 bei 619 Milliarden. Heute beträgt der Wert von Microsoft 260 Milliarden Dollar. dapd

SCHLECKER

Drei Investoren liegen gleich auf

Drei Bewerber sind „heiße Kandidaten“ für die Übernahme der insolventen Drogeriekette Schlecker. Insgesamt sind noch sechs „ernsthafte“ Bewerber im Rennen, wie ein Sprecher der Insolvenzverwaltung am Dienstag sagte. Vergangene Woche lag die Zahl noch bei fünf möglichen Investoren. Einer der drei Interessenten in der engeren Wahl sei der osteuropäische Finanzinvestor Penta Investments, bestätigte er. Es gebe aber noch keinen Favoriten. „Alle drei sind gleichwertige und heiße Kandidaten“, betonte der Sprecher. Weitere Details könne er nicht nennen. Für die Rettung der Schlecker-Gruppe mit den verbliebenen 13 500 Beschäftigten werde auch weiterhin ein getrennter Verkauf der Tochter Ihr Platz nicht ausgeschlossen. dpa

AUDI

346 100 Autos ausgeliefert

Die VW-Tochter Audi hat in den ersten drei Monaten 2012 einen Absatzrekord erzielt. Von Januar bis März lieferte Audi rund 346 100 Autos aus, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute dies ein Plus von 10,8 Prozent. Der März war mit 143 500 Auslieferungen der erfolgreichste Monat in der Geschichte des Autobauers. Vor allem die Märkte in den USA und China hätten zu dem starken Wachstum beigetragen. In China habe Audi den Absatz im ersten Quartal um 40,5 Prozent auf 90 063 Auslieferungen gesteigert, in den USA um 16,1 Prozent auf 29 470 Autos. dapd

BOEING

Zusammenarbeit mit Embraer

Die Airbus-Rivalen Boeing und Embraer kommen sich näher. Die Spitzen der beiden Flugzeughersteller aus den USA und

Brasilien unterzeichneten ein Abkommen über eine breit angelegte Zusammenarbeit, die von Effizienzsteigerungen bis hin zur Sicherheit bei Flugzeugen reichen soll. Der Schulterschluss wirkt im ersten Moment wie eine Bedrohung für den europäischen Konkurrenten Airbus. Der Pakt dürfte aber vor allem einen politischen Hintergrund haben: Die US-Amerikaner buhlen um einen Auftrag für die Lieferung von 36 Kampfjets an Brasilien. dpa

SAAB

1,5 Milliarden Euro Schulden

Der bankrotte schwedische Autobauer Saab ist mit rund 1,5 Milliarden Euro verschuldet. Die Verwalter des Unternehmens veröffentlichten in Stockholm eine Vermögensaufstellung, derzufolge den Schulden in Höhe von 13 Milliarden Kronen (1,5 Milliarden Euro) Vermögenswerte von 3,6 Milliarden Kronen (406 Millionen Euro) gegenüberstehen. Saab schuldet demnach dem schwedischen Staat 2,2 Milliarden Kronen und dem früheren Mutterkonzern General Motors 606 Millionen Kronen. Weitere 513 Millionen Kronen stehen bei den Saab-Mitarbeitern aus. Saab schuldet GM außerdem noch 2,2 Milliarden Kronen für Vorzugsaktien. Diese Summe würde jedoch nur fällig, wenn bei dem Bankrott ein Überschuss anfällt. Der Konzern hatte im Dezember Insolvenz angemeldet. dapd

MCDONALD’S

Fastfoodkette testet McBaguette

Ab Mitte April testet McDonald’s in Frankreich sechs Wochen lang das McBaguette. Dabei handele es sich um ein warmes Baguette mit Rindfleisch, Batavia-Salat, Senfsoße und Emmentaler Käse, sagte der Vize-Chef von McDonald’s Frankreich, Nawfal Trabelsi. Nach der Testphase soll entschieden werden, ob das McBaguette dauerhaft in Frankreich angeboten wird. „Wir werden auf unsere Kunden hören, die sich des Symbolgehalts durchaus bewusst sind“, fügte Trabelsi hinzu. Die US-Fastfood-Kette McDonald’s hat in Frankreich 1230 Restaurants mit 63 000 Angestellten. AFP

ZALANDO

Onlinehändler sammelt Geld ein

Die Gesellschafter DST Global und Kinnevik haben eine weitere Finanzierungsrunde bei Zalando gezeichnet. Das teilte der Berliner Onlinehändler mit. Die beiden Investoren hätten eine Option genutzt, die ihnen im Rahmen der vorigen Finanzierungsrunde im Januar eingeräumt worden sei, nach der sie zu den gleichen Konditionen eine weitere Kapitalerhöhung durchführen konnten. Die beiden erwerben jeweils einen weiteren Anteil von rund fünf Prozent. Sie reagieren dabei nach Angaben von Zalando auf die positive Geschäftsentwicklung. Über die Höhe der Finanzierung machte Zalando erneut keine Angaben. vis

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