UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

IKEA

Möbelkonzern feuert Spitzel

Nach dem Vorwurf der Bespitzelung von Mitarbeitern und Kunden hat Ikea Frankreich vier hochrangige Mitarbeiter endgültig gefeuert. Grund seien „Praktiken entgegen den ethischen Werten und Standards“ von Ikea, teilte das Unternehmen am Freitag in Paris mit. Einige der betroffenen Mitarbeiter waren bereits von ihren Aufgaben entbunden worden. Nach Angaben des Unternehmens, das keine Namen nannte, handelt es sich um einen früheren Chef von Ikea Frankreich, eine frühere Leiterin für Personal, einen Ex- Finanzdirektor und einen Sicherheits- chef. Seit April laufen Ermittlungen wegen des Vorwurfs der groß angelegten Bespitzelung bei dem Möbelkonzern. AFP

ALNO

Küchenbauer reduziert Verlust

Nach Jahren mit roten Zahlen strebt der schwäbische Küchenhersteller Alno für 2013 wieder Gewinne an. Zwar machte das Unternehmen im ersten Quartal vor Zinsen und Steuern (EBIT) erneut einen Verlust von 1,9 Millionen Euro – allerdings fiel dieser schon deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum (minus 7,5 Millionen Euro). „Alno hat wieder Tritt gefasst“, verkündete Vorstand Elmar Duffner am Freitag und bestätigte vorläufige Zahlen vom April. Demnach erwirtschaftete der Konzern nun wieder ein Plus von 8,9 Prozent und erreichte 118,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 108,8 Millionen Euro). dpa

HSBC

Privatkundengeschäft ist bedroht

Vor dem Hintergrund geplanter schärferer Regeln für Banken in Großbritannien denkt die HSBC nach Medienberichten über einen Verkauf ihres britischen Privatkundengeschäfts nach. Die Reform, die voraussichtlich eine Trennung zwischen Privatkundengeschäft und Investmentbanking vorsieht, könnte laut den Zeitungen „The Times“ und „Financial Times“ bedeuten, dass die Großbank ihre Gewinnziele im Retailbereich verfehlt. In diesem Fall „müssen wir vielleicht darüber nachdenken, verkaufen wir ihn?“, zitierte „The Times“ HSBC-Chef Stuart Gulliver am Freitag. dapd

SYNGENTA

Millioneninvestition in Afrika

Der Schweizer Agrarkonzern Syngenta will sein Geschäft in Afrika ausbauen und in den nächsten zehn Jahren 500 Millionen Dollar investieren. Ziel sei es, den Umsatz in zehn Jahren auf eine Milliarde Dollar auszubauen, teilte Syngenta am Freitag mit. Afrika sei eine „strategische Wachstumsregion“ und könne nach Einschätzung des Unternehmens in Zukunft nicht nur seine eigene wachsende Bevölkerung ernähren, sondern auch ein bedeutender Exporteur von Nahrungsmitteln werden. Syngenta ist einer der weltweit größten Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut. Im vergangenen Jahr machte der Konzern mit 26 000 Angestellten in 90 Ländern einen Umsatz von 13,3 Milliarden Dollar. dpa

Fresenius legt Offerte vor

Frankfurt am Main - Der Medizinkonzern Fresenius hat am Freitag sein offizielles Übernahmeangebot für den Konkurrenten Rhön-Klinikum vorgelegt. Die Offerte liege bei 22,50 Euro in bar für jede Rhön-Aktie oder insgesamt 3,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das Angebot soll bis zum 27. Juni laufen. Durch die Übernahme wollen die Bad Homburger den größten privaten Krankenhauskonzern Deutschlands mit einem Umsatz von rund sechs Milliarden Euro schmieden. Fresenius hatte am 4. Mai die Unterlagen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zur Prüfung eingereicht. dpa

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