UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

RWE

Viel mehr Windkraft

Bremerhaven - Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE plant einen drastischen Ausbau seiner Windkraftkapazitäten. Der künftige Konzernchef Peter Terium kündigte am Montag in Bremerhaven an, der Energiekonzern wolle bis 2025 Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von über 6500 Megawatt errichten. Außerdem beabsichtige RWE sein Windportfolio an Land auf bis zu 5000 Megawatt zu verdreifachen. Gute Möglichkeiten sieht der Konzern auch für den Ausbau der Wasserkraft in Südeuropa und für Biomasse.dapd

TEPCO

Staat übernimmt Akw-Konzern

Nach der Atomkatastrophe in Fukushima wird künftig der Staat das Zepter beim Energiekonzern Tepco führen: Der Staat werde bis zu 76 Prozent der Stimmrechte des Unternehmens kontrollieren, teilte Tepco am Montag mit. Der Konzern kündigte an, er werde Vorzugsaktien im Wert von einer Billion Yen (9,8 Milliarden Euro) an den staatlichen Fonds zur Entschädigung der Opfer der Atomkatastrophe ausgeben. Damit erlangt der Fonds zunächst eine einfache Mehrheit der Stimmrechte, die er zu einer Dreiviertelmehrheit ausbauen kann. AFP

GOOGLE/MOTOROLA

Übernahme genehmigt

Google darf Motorola übernehmen und damit seine Macht auf dem Smartphone- Markt ausbauen. Als letzte Instanz haben Chinas Wettbewerbshüter den Weg für den 12,5 Milliarden Dollar Zukauf freigemacht. Nachdem die USA und Europa bereits zugestimmt hatten, genehmigte das Handelsministerium in Peking nach acht Monaten Tauziehen ebenfalls den Zusammenschluss zwischen Internetkonzern und Handyhersteller. dpa

AIR FRANCE

500 Jobs in Gefahr

Die größte französische Fluggesellschaft Air France plant laut der Zeitung „Le Figaro“ die Streichung von bis zu 5000 Stellen. Dem Bericht zufolge sollen sie bis 2015 wegfallen, ohne dass es zu Entlassungen kommt. Zum einen sollen die jährlich rund 800 Angestellten, die ohnehin ausscheiden, nicht ersetzt werden. Zum anderen soll allen Mitarbeitern ein freiwilliges Ausscheiden ermöglicht werden. Ein Sprecher dementierte am Montag. AFP

RYANAIR

Gewinn steigt kräftig

Europas größter Billigflieger Ryanair hat im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz höherer Treibstoffkosten einen kräftigen Gewinnsprung hingelegt. In den zwölf Monaten bis Ende März stieg der Überschuss um die Hälfte auf 560 Millionen Euro, wie das irische Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz ohne den Sondererlös um 19 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. dpa

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