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WAL-MART

Handelskonzern wächst langsamer

Der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart hat im vergangenen Quartal nicht so stark zugelegt wie erwartet. Die Umsätze stiegen zwar um 4,5 Prozent auf 114,3 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten aber mit mehr gerechnet. Der Gewinn erhöhte sich um gut 5,5 Prozent auf 4,02 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro). Vorstandschef Mike Duke versuchte zuletzt, Kunden angesichts der nach wie vor schwächelnden US-Wirtschaft mit vielen Sonderangeboten in die Läden der Kette zu locken. dpa

BMW

US-Verkaufszahlen im Zwielicht

Der Autokonzern BMW weist Vorwürfe über frisierte US-Absatzzahlen zurück. „Davon kann nicht die Rede sein. Jedes Fahrzeug wird in der Statistik einmal erfasst“, reagierte ein Firmensprecher auf einen Bericht des „Wall Street Journal“. Darin hatte es unter Berufung auf örtliche Händler geheißen, im vergangenen Juli hätten die Münchner den amerikanischen Verkäufern Rabatte von 7000 Dollar geboten, wenn sie aktuelle Modelle am Monatsletzten abnehmen. So sei in dem Monat ein Absatzplus von vier Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum zustande gekommen. Unter den Wagen seien zudem tausende Testfahrzeuge gewesen. rtr

CREDIT SUISSE

Kapitaldecke aufgepolstert

Die Schweizer Großbank Credit Suisse kommt mit der von der Schweizer Notenbank geforderten Aufpolsterung ihrer Kapitaldecke voran. Die Auszahlung von Boni in Aktien sowie der Rückkauf von Wertpapieren bringen rund 930 Millionen Franken ein, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Damit ist Credit Suisse dem Ziel, das Kapital bis Ende des Jahres um rund 12,7 Milliarden Euro zu stärken, einen weiteren Schritt nähergekommen. Als Teil des Pakets schlug der Konzern den Mitarbeitern vor, künftige Zahlungen aus einem Bonusprogramm in Aktien

statt in Bargeld zu erhalten. Allerdings war nur die Hälfte der Mitarbeiter dazu bereit.rtr

LENOVO

Dicht hinter Hewlett-Packard

Im Rennen um die Marktführerschaft bleibt der chinesische PC-Hersteller Lenovo dem US-Anbieter Hewlett-Packard eng auf den Fersen. Der Gewinn stieg im ersten Geschäftsquartal von April bis Juni um 30 Prozent auf 141,4 Millionen Dollar, wie der Mutterkonzern des deutschen Aldi-Lieferanten Medion am Donnerstag mitteilte. Dies ist zwar das geringste Plus seit dem dritten Quartal 2010/201, lag jedoch über den Erwartungen von Analysten. Der Think-Pad-Hersteller Lenovo ringt mit HP um den Posten an der Marktspitze. Dank aggressiver Preise, Übernahmen und eines schnell wachsenden Heimatmarktes hat sich der Konzern bis auf Platz zwei vorgekämpft. rtr

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