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RWE

Millionenschäden durch Metalldiebe

Die wachsende Zahl von Metalldiebstählen sorgt für Millionenschäden bei Deutschlands zweitgrößtem Energieversorger RWE. Nun will der Stromkonzern den Dieben mit „künstlicher DNA“ das Handwerk legen. Der RWE-Sicherheitschef Michael Schmidt sagte am Freitag: „Was wir erleben, ist professionell betriebene Bandenkriminalität, und dagegen wehren wir uns jetzt.“ Allein 2011 zählte der Konzern fast 500 Metalldiebstähle. Der Schaden gehe in die Millionen, betonte der Konzern. Die „künstliche DNA“ soll die Identifizierung von gestohlenem Material erleichtern. Zurzeit prüft RWE die Methode in einem Feldtest. dapd

SIEMENS

Russland stoppt Auftrag

Siemens könnte einem Zeitungsbericht zufolge in Russland einen großen Auftrag für Hochgeschwindigkeitszüge verlieren. Das Milliardenprojekt der russischen Bahn RZD für eine Trasse zwischen den Austragungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 stehe auf der Kippe, berichtete die „Financial Times Deutschland“ am Freitag. Die Regierung habe kein Geld für Schnellstrecken von Moskau nach St. Petersburg und Jekaterinburg. Zumindest bis 2015 seien die Projekte nicht in die Haushaltsplanung eingeflossen, berichtet die FTD. Die Fußball- WM könne auch ohne Hochgeschwindigkeitszüge ausgetragen werden, wird ein Sprecher von Vizepremier Igor Schuwalow zitiert. rtr

CINEMAXX

Beschäftigte demonstrieren in Berlin
Beschäftigte der Kinoketten Cinemaxx und Cinestar wollen am Sonnabendnachmittag auf dem Potsdamer Platz in Berlin demonstrieren. Hintergrund der Proteste seien die gescheiterten Tarifverhandlungen mit den Filmhausbetreibern, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Freitag mit. Zu der Aktion werden etwa 200 Mitarbeiter aus 15 verschiedenen Städten erwartet. Bei Cinestar gehe es in den Tarifverhandlungen um die Erhöhung der Entgelte von derzeit 6,30 Euro pro Stunde für eine Servicekraft auf mindestens 8,50 Euro. Bei Cinemaxx verdient eine Servicekraft den Angaben zufolge derzeit acht Euro. dapd

NOKIA

Neues Smartphone kommt im Herbst

Nokia wird voraussichtlich am 5. September zwei neue Smartphones mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows Phone 8 vorstellen. Der finnische Handy- Hersteller hat dazu gemeinsam mit Microsoft zu einer Presseveranstaltung nach New York eingeladen. Beide Geräte werde Nokia in seiner Lumia-Reihe herausbringen, berichtete das Technik-Blog „The Verge“ unter Berufung auf vertraute Personen. Nokia, enger Partner von Microsoft im Mobilfunkmarkt, könnte damit der erste Hersteller sein, der Geräte mit Windows Phone 8 herausbringt – vorausgesetzt, dass es nicht auf der Ifa in Berlin Anfang September bereits Geräte von anderen Herstellern zu sehen geben wird. Das nächste iPhone von Apple wird am 12. September erwartet. dpa

BOSCH

Sinkende Nachfrage erwartet

Der Technologiekonzern und weltgrößte Automobilzulieferer Bosch bekommt die Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise zu spüren. „Es finden Gespräche mit dem Betriebsrat statt, wie wir darauf reagieren, wenn die Abrufe weiter zurückgehen“, sagte der Personalgeschäftsführer Christoph Kübel in Stuttgart. Das betreffe aktuell beispielsweise Kurzarbeit im Werk Schweinfurt. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass in dem Werk der Tochter Bosch Rexroth Kurzarbeit geprüft wird. Ob es tatsächlich dazu kommt, will Bosch von den Auftragseingängen der nächsten Monate abhängig machen. dapd

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