UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

COMMERZBANK

Mehr als 1000 Stellen sind in Gefahr

Die Commerzbank erwägt wegen der schwachen Entwicklung des Privatkundengeschäfts offenbar einen Stellenabbau in vierstelliger Größenordnung. Das berichtete die „Börsen-Zeitung“ unter Berufung auf Quellen im Finanzmarkt. Ein Banksprecher verwies auf die Vorstellung der neuen Strategie Anfang November. Zuletzt enttäuschte der Gewinn der Commerzbank im Privatkundengeschäft. Ohne die Direktbank-Tochter Comdirect wäre die Sparte im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. So blieb ein Gewinn von 14 Millionen Euro, weit weniger als erhofft. dapd

PUMA

Zeitz will Franzosen Platz machen

Der langjährige Puma-Chef Jochen Zeitz will von der Spitze des Verwaltungsrats beim Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach abtreten. Es sei vernünftig, sein Amt an einen Vertreter des französischen Puma-Großeigners PPR abzugeben, der auch für das operative Geschäft verantwortlich sei, sagte er dem „Manager Magazin“. Einen Zeitpunkt für den Rückzug nannte er nicht. Nachfolger könnte dem Bericht zufolge Jean-François Palus werden, Vize-Vorstandschef bei PPR, der auch Marken wie Gucci unter seinem Dach hat. Angesichts verfehlter Umsatz- und Gewinnziele bei Puma forderte Zeitz rasches Handeln vom Vorstandsvorsitzenden Franz Koch.dapd

DEUTSCHE BAHN

Polen sollen neue Dieselloks bauen

Die Deutsche Bahn zieht offenbar aus den Lieferschwierigkeiten seiner bisherigen Lieferanten Konsequenzen: Der Konzern unterzeichnete nach eigenen Angaben zwei Rahmenverträge mit dem polnischen Zughersteller Pesa über eine mögliche Lieferung von 470 Dieseltriebzügen für den Regionalverkehr. Das Investitionsvolumen könnte sich demnach auf 1,2 Milliarden Euro belaufen. Die Züge können den Angaben zufolge bis 2018 abgerufen werden. Bisher bekam die Bahn ihre Züge vor allem von den drei großen Herstellern Siemens, Bombardier und Alstom. Zuletzt hatte sich der Konzern über Lieferverzögerungen bei Siemens und Bombardier verärgert gezeigt. AFP

UBS

Büros in Frankreich durchsucht

Im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Verschleierung von Steuerhinterziehung haben französische Ermittler den dortigen Sitz der Schweizer Bank UBS durchsucht. Der leitende Untersuchungsrichter und rund ein dutzend Beamte nahmen am Mittwoch die Büros der Bank in Paris unter die Lupe, wie es aus Justizkreisen hieß. Ein UBS-Sprecher bestätigte die Durchsuchung. Die UBS wird verdächtigt, Kapitalbewegungen zwischen Frankreich und der Schweiz verschleiert zu haben. AFP

SIEMENS

Konzern streicht Stellen in den USA

München - Siemens will vor allem im Management und in der Verwaltung Stellen streichen, wie das „Manager Magazin“ am Mittwoch berichtete. Sicher sei bereits, dass wegen einer Auftragsflaute für Windkraftanlagen in den USA 615 von 1650 Stellen in der Sparte wegfalllen. dapd

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