UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

JULIUS BÄR

1000 Arbeitsplätze weg

Nach der Übernahme der Vermögensverwaltung von Merrill Lynch will die Schweizer Privatbank Julius Bär von den etwa 5700 Stellen rund 1000 streichen. Welche der mehr als 50 Standorte betroffen sein werden, wurde zunächst nicht bekannt. Ein Sprecher von Julius Bär verwies auf Anfrage der Schweizer Nachrichtenagentur SDA darauf, dass vor allem dort gekürzt werde, wo es Überlappungen zwischen Merrill Lynch und Julius Bär gebe. Zugleich meldete Julius Bär ein Rekordhoch bei den verwalteten Vermögen. Ende August betrugen sie 184 Milliarden Franken (152 Milliarden Euro). Das seien acht Prozent mehr als Ende 2011. dpa

ROSSMANN

2000 Schlecker-Frauen übernommen

Die Drogeriemarktkette Rossmann hat nach eigenen Angaben inzwischen bundesweit mehr als 2000 frühere Beschäftigte des insolventen Ex-Rivalen Schlecker und der Schlecker-Tochter Ihr Platz eingestellt. Wie das Unternehmen am Dienstag in Burgwedel bei Hannover zudem mitteilte, liegt die Zahl der übernommenen Ihr-Platz-Filialen derzeit bei 100. Ursprünglich hatte Rossmann geplant, 104 Standorte weiterzuführen – bei einigen seien die Verhandlungen über die Mieten aber noch nicht abgeschlossen, hieß es. dpa

BP

Oligarchen vollziehen Kehrtwende

Das Oligarchen-Konsortium AAR will seinen 50-prozentigen Anteil am drittgrößten russischen Ölkonzern TNK-BP verkaufen, das bestätigte BP am Dienstag. Der Staatskonzern Rosneft gilt als möglicher Käufer. BP hatte seine Hälfte an dem Gemeinschaftsunternehmen bereits im Juni zum Verkauf gestellt. Hintergrund waren Reibereien zwischen BP und AAR. Darin geht es um lukrative Förderquellen in der Arktis, wo Experten ein Fünftel der weltweit noch unentdeckten Ölvorkommen vermuten. BP wollte bei der Erschließung von Feldern in der Region mit dem staatlich kontrollierten Rivalen Rosneft zusammenarbeiten. AAR jedoch bestand darauf, dass nicht BP selbst, sondern TNK-BP dort mit Rosneft Öl fördert. rtr

BOSCH-SIEMENS-HAUSGERÄTE

Wechsel in der Geschäftsführung

Matthias Grimm übernimmt ab sofort beim Hausgerätehersteller BSH den Bereich Marketing, Vertrieb und Logistik und löst damit Jean Dufour als Geschäftsführer ab, das teilte BSH am Dienstag mit. Dufour werde aus persönlichen Gründen Ende Oktober das Unternehmen verlassen. Grimm leitete bisher den Bereich Wäschepflege.maf

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