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TELEKOM

Telegate bekommt mehr

Bonn/Planegg - Die Deutsche Telekom muss dem Dienstleister Telegate wegen zu hoher Kosten für die Bereitstellung von Telefonbuchdaten eine höhere Entschädigung zahlen. Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) entschied, dass weitere 50 Millionen Euro fällig werden, wie Telegate am Freitag mitteilte. Bereits im Juli hatte der BGH eine Entschädigung von 47,2 Millionen Euro verfügt. Bei der Telekom war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. (BGH, AZ.: KZR 40/11) dapd

THYSSEN-KRUPP

Großauftrag aus den USA

Der angeschlagene Industriekonzern Thyssen-Krupp hat einen milliardenschweren Auftrag aus den USA an Land gezogen: Für mehr als eine Milliarde Euro soll die Tochter Thyssen-Krupp Uhde dort zwei Düngemittelanlagen planen und bauen, teilte der Konzern am Freitag in Essen mit. Auftraggeber ist der Düngemittelhersteller CF Industrie Holdings, laut ThyssenKrupp ein „langjähriger Partner“. AFP

OSRAM

Siemens-Tochter einigt sich mit LG

Die Siemens-Lichttochter Osram hat ihren letzten großen Streit um Leuchtdioden-Patente beigelegt. Die Münchner einigten sich außergerichtlich mit dem Rivalen LG Electronics, wie Osram am mitteilte. Alle Gerichtsverfahren, unter anderem in den USA, Deutschland, Südkorea, Japan und China würden beigelegt. Über Details sei Stillschweigen vereinbart worden. Osram hatte 2011 nach gescheiterten Lizenzverhandlungen in mehreren Ländern gegen LG geklagt. dpa

OSRAM AG]GAZPROM

Russischer Energie-Multi verliert

Wegen gesunkener Gasverkäufe ins Ausland hat der russische Energieriese Gazprom im ersten Halbjahr 2012 einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. In den ersten sechs Monaten 2012 lag der Gewinn bei 508,6 Milliarden Rubel (12,5 Milliarden Euro) und damit um rund ein Drittel niedriger als im Vorjahreszeitraum, wie das Staatsunternehmen am Freitag in Moskau mitteilte. Hauptursache war ein milder Winter. Der Umsatz ging um 6,3 Prozent auf 2,2 Billionen Rubel zurück. In Berlin ist die Deutschlandzentrale des Konzerns ansässig. dpa

NIKON

Foto-Spezialist in der Gewinnzone

Während die japanische Elektronikbranche unter Rekordverlusten ächzt, kann sich der Foto-Spezialist Nikon dank neuer Kameras stabil in der Gewinnzone halten. Wegen des starken Yen und Abschreibungen sank der Gewinn in dem Ende September abgeschlossenen ersten Geschäftshalbjahr dennoch um 36,5 Prozent auf gut 32 Milliarden Yen (knapp 310 Mio Euro). Der Umsatz kletterte um 2,2 Prozent auf 497,2 Milliarden Yen, wie Nikon am Freitag mitteilte. dpa

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