UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

RWE

Deutsche liefern Gas an die Ukraine

Nach wiederholtem Streit über teure Gaslieferungen aus Russland importiert die Ukraine den wichtigen Rohstoff nun auch aus Deutschland. 2013 liefere das Energieunternehmen RWE bis zu fünf Milliarden Kubikmeter in die Ex-Sowjetrepublik, bestätigte der Gaskonzern Naftogas am Freitag der russischen Agentur Itar-Tass. Ausschlaggebend für die Entscheidung sei der günstige Preis gewesen, der rund 100 Dollar pro 1000 Kubikmeter unter dem russischen liege. Russland will seinem Nachbarland erst dann deutliche Preisnachlässe gewähren, wenn die Ukraine einer von Moskau dominierten Zollunion mit Kasachstan und Weißrussland beitritt. dpa

SIEMENS

Russland kauft 695 Lokomotiven

Der Münchner Industriekonzern Siemens hat sich einen Milliardenauftrag für die russische Staatsbahn gesichert. Siemens-Chef Peter Löscher und RZD-Chef Wladimir Jakunin unterzeichneten am Freitag eine Absichtserklärung über die Lieferung von 675 Elektro-Lokomotiven zwischen 2016 und 2020. Das Geschäft habe einen Wert von 2,5 Milliarden Euro. RZD bestätigte überdies den Kauf von 221 Elektro-Lokomotiven bis 2016.AFP

ALNO

Küchenbauer erholt sich etwas

Der angeschlagene Küchenmöbelhersteller Alno kommt den schwarzen Zahlen dank besserer Geschäfte im Ausland wieder näher. Vor Zinsen und Steuern ging der Verlust in den ersten neun Monaten des Jahres von 23,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,1 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent auf 338,9 Millionen Euro. Der einstige Marktführer für Küchenmöbel in Deutschland war im August nur knapp vor der Pleite gerettet worden. dpa

VIRGIN AMERICA/AIRBUS

Airline bestellt weniger Flieger

Die US-Fluggesellschaft Virgin America streicht angesichts hoher Verluste und getrübter Wachstumsaussichten ihre Bestellungen beim Flugzeugbauer Airbus zusammen. Von den 30 Mittelstreckenmaschinen des Typs A320, die eigentlich in den Jahren 2013 bis 2016 ausgeliefert werden sollten, will die Gesellschaft nur die letzten zehn Exemplare abnehmen. Für die EADS-Tochter Airbus bedeutet die Kürzung um 20 Flieger – gemessen an den Listenpreisen – einen Umsatzausfall von 1,8 Milliarden US-Dollar. dpa

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