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APPLE

Verbraucherschützer rügen Werbung

Verbraucherschutzorganisationen aus elf europäischen Ländern haben die Werbung des US-Konzerns Apple für seinen „AppleCare Protection Plan“ kritisiert. Viele Käufer seien verunsichert, weil Apple offensiv für seine einjährige Garantie werbe, die kostenpflichtig je nach Gerät auf zwei oder drei Jahre verlängert werden kann, wie die Verbraucherzentrale Sachsen am Donnerstag berichtete. Denn in Deutschland und den anderen Ländern der EU betrage die gesetzliche Gewährleistungspflicht für mangelhafte Sachen ohnehin zwei Jahre – auch für iPhones, iPods und iPads. Die Verbraucherzentrale Sachsen riet, vom Hersteller angebotene kostenpflichtige Garantieverträge nur einzugehen, wenn sie länger als die gesetzliche Gewährleistung in Anspruch genommen werden können. AFP

ROLLS-ROYCE

Konzern der Korruption verdächtigt

Der britische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Rolls-Royce ist wegen Korruptionsverdachts ins Visier der britischen Behörden geraten. Rolls-Royce teilte am Donnerstag mit, es sei zu früh, das Ergebnis der Untersuchungen der zuständigen Aufsicht SFO vorherzusagen. Es könne aber zu Ermittlungen gegen die Firma oder einzelne Personen kommen. Rolls-Royce habe der britischen Anti-Korruptionsbehörde SFO die angeforderten Unterlagen und Informationen zu Fällen möglicher Bestechung und Korruption bei Partnerfirmen in China und Indonesien zukommen lassen. Rolls-Royce zufolge sind noch andere Länder betroffen, Namen wurden aber nicht genannt. rtr

EADS

Daimler verdient an Anteilsverkauf

Der Teilausstieg beim Luftfahrtriesen EADS beschert Daimler einen Milliardengewinn. Der Autobauer verkaufte kurz nach der Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich die Hälfte seiner EADS-Aktien und erlöste knapp 1,7 Milliarden Euro. Der Konzern wollte sich seit langem von den Anteilen trennen, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. „Den Emissionserlös werden wir für das globale Wachstum unserer Geschäftsfelder, unsere Produkte und den Ausbau unserer technologischen Führungsposition nutzen“, teilte Finanzvorstand Bodo Uebber mit. Daimler hatte am Mittwochabend angekündigt, nach der Einigung auf eine neue Aktionärsstruktur bei EADS ein Paket von 7,5 Prozent der Anteile abzustoßen. dpa

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