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GENERAL ELECTRIC

US-Konzern kauft in Italien zu

Für eine Milliardensumme will der US-Konzern General Electric (GE) Teile des italienischen Triebwerksherstellers Avio übernehmen. GE werde die Luftfahrtsparte von Avio für 4,3 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro) kaufen, teilte das US-Unternehmen am Freitag in Mailand mit. GE ist damit bereit, achteinhalbmal mehr zu zahlen, als die Avio-Sparte in diesem Jahr voraussichtlich vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen überhaupt erwirtschaften wird. An der Avio-Raumfahrtsparte, in der die Italiener seit fast 30 Jahren zu den bedeutendsten Zulieferbetrieben gehören, habe GE hingegen kein Interesse. Sie soll vorerst in Händen der aktuellen Aktionäre bleiben. AFP

ENBW

Energiekonzern streicht 1350 Jobs

Der Energiekonzern EnBW wird 1350 Stellen abbauen. Darauf habe sich der Vorstand mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt, teilte das Unternehmen am Freitag in Karlsruhe mit. Die Maßnahme ist Teil des Effizienzprojekts, mit dem die EnBW ab Ende 2014 die Kosten um rund 750 Millionen Euro senken will, um seine Bonität zu erhöhen. Dieses Ziel könne jetzt ein Jahr früher erreicht werden, hieß es. EnBW beschäftigt rund 20 000 Mitarbeiter. Zudem wurde vereinbart, die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren abzusenken. Der drittgrößte deutsche Energieversorger ist mit dem Atomausstieg, bei dem er zwei seiner vier Meiler abschalten musste, in finanzielle Schieflage geraten.dpa

EADS

Oman kauft zwölf Eurofighter

Das arabische Sultanat Oman hat 12 Eurofighter-Kampfflugzeuge bestellt. Die Maschinen sollen im bayerischen Manching und Augsburg sowie in Großbritannien, Italien und Spanien gebaut und ab 2017 ausgeliefert werden, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Das Geschäft sei vom britischen Eurofighter-Partner BAE Systems abgeschlossen worden, die Zustimmung der Bundesregierung sei daher nicht erforderlich gewesen. Die am Eurofighter beteiligte Rüstungssparte des Luftfahrtkonzerns EADS hat nach der gescheiterten Fusion mit BAE ihren Sparkurs verschärft und will 850 Stellen streichen. dpa

RIM

Blackberry-Hersteller zahlt an Nokia Der finnische Handyhersteller Nokia und der kanadische Blackberry-Produzent Research in Motion (RIM) haben ihren Patentstreit beigelegt. Beide Unternehmen verständigten sich auf eine gütliche Einigung, wie Nokia am Freitag mitteilte. Der Konzern zog deshalb seine Ende November eingereichten Klagen in den USA, Großbritannien und Kanada zurück. Nokia hatte RIM vorgeworfen, Patente zu drahtlosen Internet-Netzwerken (WLAN) noch nach dem Auslaufen einer Lizenz genutzt zu haben. RIM habe sich nun zu einer Einmalzahlung und regelmäßigen Zahlungen bereit erklärt, teilte Nokia mit. AFP

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