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RWE

Energiekonzern hebt Preise an

Mehrere Millionen Kunden des Energiekonzerns RWE müssen sich auf höhere Strompreise gefasst machen. Der Versorger kündigte am Mittwoch an, die Tarife zum 1. März anzuheben. In der Grundversorgung steige der Bruttopreis je Kilowattstunde um 2,8 Cent auf 28,98 Cent. Als monatliche Grundgebühr verlangt RWE 8,33 Euro statt 7,74 Euro. Im Jahr verteuert sich der Strom den Angaben zufolge bei einem Verbrauch von 3000 Kilowattstunden um gut 90 Euro beziehungsweise zehn Prozent. Zur Begründung verwies der Energieriese unter anderem auf die gestiegenen staatlichen Abgaben zur Ökostromförderung. In den vergangenen Monaten haben hunderte Versorger aus ähnlichen Gründen höhere Tarife angekündigt, darunter auch Eon, EnBW und Vattenfall.rtr

BLOHM+VOSS

Investor verkauft Maschinenbau

Der schwedische Konzern SKF übernimmt vom Finanzinvestor Star Capital den Maschinenbau der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss. SKF zahle für das Unternehmen 80 Millionen Euro und übernehme zusätzlich Schulden von 18 Millionen Euro, teilte SKF am Mittwoch am Sitz seiner deutschen Niederlassung in Schweinfurt mit. Star Capital hatte vor einem Jahr den zivilen Teil von Blohm+Voss übernommen. SKF ist ein weltweit tätiger Maschinenbaukonzern mit einem Umsatz von 66,2 Milliarden Kronen (7,74 Milliarden Euro) und mehr als 46 000 Beschäftigten. dpa

VIRGIN MEGASTORE

Medienkaufhaus ist pleite

Das Medienkaufhaus Virgin Megastore France ist pleite. Die Kette mit 26 Filialen in Frankreich wollte am Mittwoch nach eigenen Angaben in Paris Insolvenz anmelden. Betroffen sind rund 1000 Mitarbeiter. „Eine Reihe von Problemen hat sich angesammelt“, zitiert das „Handelsblatt“ am Mittwoch eine Unternehmenssprecherin. In den vergangenen vier Jahren hat das Unternehmen diesen Informationen zufolge rote Zahlen geschrieben. Die Kette gehört zu 74 Prozent zum Investmentunternehmen Butler Capital Partners. Mit dem Start von Virgin Megastore France vor 25 Jahren ist auch die Eröffnung des riesigen Music-Stores auf den berühmten Champs Élysées in Paris verbunden. dpa

VW/MAN

Wolfsburg will herrschen

Der Volkswagen-Konzern strebt den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit dem Lkw-Bauer MAN an. Dazu würden Gespräche mit dem Vorstand aufgenommen, teilte VW am Mittwoch in Wolfsburg mit. Der geplante Schritt sei eine weitere Etappe auf dem Weg zur Schaffung eines integrierten Nutzfahrzeugkonzerns. Angestrebt werde eine verstärkte und vereinfachte Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und MAN und damit die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen. VW halte derzeit 75,03 Prozent der Stimmrechte der MAN SE. dpaMAN SE]

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