UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

GOOGLE

Einigung mit französischen Verlegern

Der Streit zwischen dem US-Suchmaschinen-Giganten Google und französischen Presseverlegern über Nutzungsrechte im Internet ist vom Tisch. Google-Chef Eric Schmidt und der französische Präsident Francois Hollande unterzeichneten am Freitag eine entsprechende Vereinbarung, wie der Suchmaschinenbetreiber mitteilte. Google zahlt demnach 60 Millionen Euro in einen neuen Medienfonds ein. Der US-Konzern wolle damit die Zeitungsverlage dabei unterstützen, ihre Internetaktivitäten weiterzuentwickeln. Für die Verlinkung von Texten wird Google im Gegenzug künftig nicht zur Kasse gebeten. Schmidt sprach von einem „historischen Abkommen“. rtr/dpa

PANASONIC

Minus verdoppelt

Der japanische Elektronik-Konzern Panasonic sieht weiter rot: Das Unternehmen hielt am Freitag an seiner Prognose für das bis 31. März laufende Gesamtgeschäftsjahr fest, die von einem Nettofehlbetrag von 765 Milliarden Yen (6,2 Milliarden Euro) ausgeht. Damit verharrt der in Osaka ansässige Konzern nach einem Rekordminus im Vorjahr angesichts der Krise seiner TV-Sparte und gestiegener Umstrukturierungskosten tief in der Verlustzone. In den ersten neun Monaten verdoppelte sich der Nettoverlust nahezu auf 623,8 Milliarden Yen. Der Umsatz schrumpfte um 8,8 Prozent auf 5,4 Billionen Yen. dpa

CRÉDIT AGRICOLE

Rekordverlust

Die drittgrößte französische Bank Crédit Agricole hat 2012 aller Voraussicht nach einen Rekordverlust angehäuft. Für das vierte Quartal 2012 muss das Finanzinstitut nach vorab veröffentlichten Angaben vom Freitag eine Wertberichtigung auf Firmenwerte von 2,676 Milliarden Euro vornehmen. Hinzu kommen eine Abschreibung von 267 Millionen Euro auf Anteile an der portugiesischen Banco Espírito Santo sowie weitere Sonderbelastungen von rund 1,1 Milliarden Euro, wie die Crédit Agricole mitteilte. Bereits für die ersten neun Monate des Jahres 2012 hatte die Bank einen Verlust von 2,49 Milliarden Euro verbucht. dpa

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