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COMMERZBANK

Institut präzisiert Stellenabbau

Die Commerzbank will im Filialgeschäft bis Ende 2015 insgesamt 1800 Stellen abbauen, wie der teilverstaatlichte Konzern in Frankfurt am Main mitteilte. Die Bank werde „alles tun, um betriebsbedingte Beendigungskündigungen weitestgehend zu vermeiden“, heißt es in einer Erklärung des Vorstandes. Die deutsche Nummer zwei hatte Ende Januar angekündigt, bis zum Jahr 2016 insgesamt 4000 bis 6000 Vollzeitstellen streichen zu wollen. Im Privatkundengeschäft verdiente die Bank zuletzt kaum Geld. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern über den Sparkurs laufen. dpa

AIR FRANCE-KLM

Fluggesellschaft macht Verlust

Die französisch-niederländische Fluggesellschaft Air France-KLM hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro gemacht. Der Nettoverlust fiel damit deutlich höher aus als im Jahr 2011, als er 809 Millionen Euro betragen hatte, wie die Fluggesellschaft am Freitag in Paris mitteilte. Den Umsatz steigerte Air France-KLM um rund fünf Prozent auf 25,6 Milliarden Euro. Als Gründe für den hohen Verlust führte die Fluggesellschaft die hohen Treibstoffpreise und die Kosten der vom Konzern in Angriff genommenen Umstrukturierung an. Allein die Abfindungen für aus dem Konzern ausscheidende Mitarbeiter schlügen mit 471 Millionen Euro zu Buche. AFP

MAERSK

Höhere Frachtraten steigern Gewinn

Höhere Frachtraten und mehr Transportaufträge haben beim dänischen Konzern A.P. Moeller-Maersk mit seiner Containerflotte zu einem Gewinnsprung geführt. Der Überschuss stieg 2012 um 29 Prozent auf 23 Milliarden Kronen (3,1 Milliarden Euro), wie das auch bei der Öl- und Gasförderung aktive Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 342,1 Milliarden Kronen. Maersk Line betreibt die größte Containerflotte der Welt mit 592 Schiffen. Konzernchef Nils S. Andersen nannte den Verlauf „zufriedenstellend“. 2013 rechnen die Dänen mit leicht geringeren Erträgen. dpa

KABEL DEUTSCHLAND

Kartellamt verbietet Übernahme

Das Bundeskartellamt hat dem größten Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) die Übernahme des kleineren Wettbewerbers Tele Columbus untersagt. Kartellamtspräsident Andreas Mundt erklärte am Freitag am Dienstsitz in Bonn, der Zusammenschluss würde „das bundesweite Oligopol der beiden großen regionalen Kabelnetzbetreiber“ KDG und Unitymedia KabelBW weiter verfestigen. KDG hatte den Plan wegen des absehbaren Widerstands der Wettbewerbshüter bereits vorher aufgegeben. dpa

EVONIK

Eigentümer trennen sich von Anteilen

Die Eigentümer des Essener Spezialchemiekonzerns Evonik, die RAG Stiftung und der Finanzinvestor CVC Capital Partners, wollen einen Anteil des Unternehmens von bis zu zehn Prozent an der Börse platzieren. Das kündigten sie am Freitag an und bestätigten damit einen Bericht des „Handelsblatts“. Als ersten Schritt hätten sie bereits einen gleich großen Teil ihrer Aktien an ausgewählte institutionelle Investoren abgegeben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. dpa

RAG STIFTUNG]

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