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SAMSUNG

Anklage wegen Kinderarbeit

BAYER AG]Wegen der Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken haben drei Nichtregierungsorganisationen in Frankreich Klage gegen den südkoreanischen Technologiekonzern Samsung eingereicht. Die französischen Organisationen werfen Samsung in der in Bobigny bei Paris eingereichten Klage „irreführende Geschäftspraktiken“ vor, wie sie am Dienstag mitteilten. Demnach werden in den Fabriken, in denen Samsung produzieren lässt, von dem Konzern eingegangene ethische Selbstverpflichtungen verletzt, insbesondere bei Kinderarbeit und den Sicherheitsstandards. Die Organisationen Peuples Solidaires, Sherpa und Indecosa-CGT stützen sich bei ihren Vorwürfen auf Angaben der in New York ansässigen Arbeitsrechtsorganisation China Labor Watch (CLW). /BAYER AG]AFP

BAYER AG]

KENTUCKY FRIED CHICKEN

Chinesische Zulieferer gefeuert

Nach einem Skandal um mit Antibiotika belastetem Hühnerfleisch in China trennt sich die US-Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken (KFC) von mehr als 1000 chinesischen Zulieferbetrieben. Das Unternehmen werde zudem die Überwachung seiner Partnerbetriebe verbessern und seine Kunden sowie die Regierung besser informieren, teilte die KFC-Muttergesellschaft Yum Brands mit. Kentucky Fried Chicken hatte im Dezember eingeräumt, bereits seit 2010 von einer erhöhten Medikamentenbelastung eines Teils seines Fleischs gewusst, die Behörden darüber aber nicht informiert zu haben. AFP

/BAYER AG]

ETHIKBANK

Mehr Kunden und mehr Geld

Alternative Geldanlagen liegen nach Einschätzung der Ethikbank im thüringischen Eisenberg voll im Trend. Die Zahl ihrer Konten sei 2012 um 19 Prozent auf über 18 300 gestiegen, sagte Vorstand Klaus Euler am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz. Die Gesamteinlagen der Volksbank Eisenberg und ihres Tochterinstituts von 263 Millionen Euro im Vorjahr seien fast ausschließlich auf Neukunden der Ethikbank zurückzuführen. Die vor zehn Jahren gegründete Bank verfügte 2012 über Kundeneinlagen von 136 Millionen Euro und damit über 14 Millionen Euro mehr als 2011. epd

GOODYEAR

Arbeiter wollen Werk übernehmen

Die Arbeitnehmer des von der Schließung bedrohten Goodyear-Reifenwerkes im nordfranzösischen Amiens wollen das Werk nun womöglich selbst übernehmen. Die Gewerkschaft CGT stellte am Dienstag ihr Konzept für eine Beteiligungsgesellschaft der Arbeitnehmer vor. Danach soll die Kooperative dasselbe Konzept umsetzen, wie es in Zusammenarbeit mit dem US-Reifenhersteller Titan geplant war. Der US-Konzern hatte am Ende eine Übernahme des Reifenwerks aber abgelehnt. CGT-Anwalt Fiodor Rilov legte die Idee vor etwa 200 Beschäftigten der Fabrik dar, die derzeit 1173 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Streit um die Schließung des Werkes war in der vergangenen Woche eskaliert, als der Titan-Chef den Verzicht auf die Übernahme damit begründete, dass die Arbeiter dort nur drei Stunden am Tag arbeiten würden. AFP

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